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Acura RDX (2018)

Neues Luxus-Crossover-Modell

03/2018 Acura RDX Foto: Acura 19 Bilder
New York Auto Show 2018

Die Honda-Tochter Acura hatte auf der Detroit Motor Show den RDX Prototype vorgestellt. Die seriennahe Studie gab einen Ausblick auf ein luxuriöses Crossovermodell. Dessen Serienversion wurde jetzt auf der New York Auto Show enthüllt.

29.03.2018 Uli Baumann

Und das soll in vielen Bereichen neue Maßstäbe setzen, dafür baut es dann auch auf einer Plattform auf, die nicht von einem Honda-Modell übernommen wurde, sondern speziell für den RDX entwickelt wurde. Die Übertrifft den Vorgänger beim Radstand um knapp 7 Zentimeter. Beim Design setzt der neue Acura RDX auf die Stilvorlagen des Precision Concepts der Detroit Motor Show 2016. Sprich, der RDX wird klare Kanten und Sicken tragen. Die Fahrzeugfront wird stark zugepfeilt und trägt neben LED-Scheinwerfern auch markanten Lufteinlässe an den Seiten. Die Silhouette des Acura RDX zeigt eine Mischung aus Fließheck und Kombi. Der bullige Unterbau erinnert an einen SUV. Insgesamt wurden die Spur deutlich breiter, der Radstand gestreckt, der vordere Überhang gekürzt und die Räder weiter in den Ecken platziert. Neben dem Basis-RDX wurde in New York auch die sportliche A-Spec-Variante vorgestellt.

Volldigitales Cockpit im RDX

03/2018 Acura RDX Foto: Acura
Der neue RDX soll dank längerem Radstand deutlich mehr Platz bieten.

Im Innenraum, der fünf Personen großzügig Platz bieten soll, setzt der RDX auf das Precision Cockpit Concept, das 2016 in L.A. vorgestellt wurde. Die volldigitalen Anzeigen setzen auf einen großen multifunktionalen Bildschirm vor dem Fahrer und einen zweiten auf der Armaturentafel. Optional gibt es noch ein Head-up-Display. Zentrales Bedienelement ist eine Sensorfläche auf der Mittelkonsole. Dazu gibt es viel edles Leder, Edelhölzer, Aluminiumapplikationen sowie zahlreiche Technik- und Komfortfeatures. Ein überdimensionales Glasschiebedach soll Licht und Luft in den Innenraum leiten. Ein Soundanlage soll den Ohren schmeicheln.

Beim Antrieb setzt der RDX auf einen neuen VTEC-Zweiliter-Vierzylinder-Turbobenziner, der mit einer Zehngang-Automatik sowie einem intelligenten Allradantrieb gekoppelt wird und den bisherigen V6 ersetzt. Die Leistung wird mit 272 PS und 380 Nm angegeben. Adaptive Dämpfer sollen den Komfort optimieren, lassen sich vom Cockpit aus aber auch sportlicher konfigurieren.

Zu den Sicherheitsfeatures zählen unter anderem eine Rundum-Überwachung per Kamera, Parksensoren vorne und hinten, eine Querverkehrswarnung hinten sowie ein Tot-Winkel-Warner. Gebaut werden soll der RDX wieder in Ohio, auf den US-Markt kommt er dann als 2019er-Modell im Herbst.

Neuester Kommentar

Schade, dass Acura in Europa nicht am Markt ist - ein großer Fehler, den Honda da macht. Selbst haben sie ihr Sortiment derart abgespeckt, aber wenn man am Weltmarkt schaut, wären da auch hier interessante Modelle in Hülle und Fülle vorhanden... Bleibt nur zu hoffen...

Toomaxx 29. März 2018, 15:26 Uhr
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