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Millionen-Gemeinschaft

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Der ADAC hat erstmals die Schwelle von 15 Millionen Mitgliedern überschritten. Deutschlands größter Autoclub habe im vergangenen Jahr 241.000 Neuzugänge verzeichnen können, berichtete ADAC-Präsident Peter Meyer am Mittwoch (29.6.) in München.

Zum Jahresende 2004 gehörten dem Club damit 15,05 Millionen Menschen an. Der ADAC startet demnächst einen "Pisatest für Autofahrer". Die europaweite Studie soll klären, ob die Kraftfahrer ausreichende Kenntnisse von Verkehrszeichen, Vorschriften und für die Pannenhilfe haben.

Einem Mitglieder-Zugang von rund 985.000 standen im vergangenen Jahr 744.000 Abgänge gegenüber. Durch den Netto-Zuwachs erhöhten sich die Beitragseinnahmen um 8,3 Millionen auf 517,2 Millionen Euro, sagte Meyer bei der Bilanz-Pressekonferenz. Die Aufwendungen für den Service sanken um rund zehn Millionen auf 488,4 Millionen Euro. Dies hänge vor allem damit zusammen, dass 2004 ein Jahr ohne größere Wetterextreme gewesen und die Zahl der Pannenhilfen deshalb um ein Prozent gesunken sei. Der Club leistete insgesamt 3,6 Millionen Mal Pannenhilfe - durchschnittlich gut 9.800 Einsätze pro Tag.

ADAC rechnet 2005 mit Mitgliederzuwachs

Der Gesamtumsatz des ADAC wurde für 2004 (31. Dezember) mit gut 1,5 Milliarden Euro angegeben (Vorjahr: rund 1,4 Milliarden Euro). In dieser Zahl sind berücksichtigt der ADAC e.V. München als "Mutterverein", die ADAC Regionalclubs, die ADAC Luftrettung GmbH und die ADAC Beteiligungs- und Wirtschaftsdienst GmbH mit deren zahlreichen Tochterfirmen. Der Gewinn habe sich auf rund 80 Millionen Euro (Vorjahr: 46 Millionen Euro) erhöht, sagte Stefan Weßling, Mitglied der ADAC-Geschäftsführung. Diese Zahlen ergäben sich im Wesentlichen aus einer Addition der Einzelbilanzen in den vier genannten Bereichen, denn als Verein mache der ADAC keine konsolidierte Konzernbilanz.

Der Gewinnanstieg sei unter anderem auf die steigende Mitgliederzahl, die im vergangenen Jahr erhöhten Mitglieder-Beiträge und die leicht rückläufige Pannenhilfe zurückzuführen. Für 2005 rechne man mit einem Ergebnis mindestens auf Vorjahreshöhe, eher aber mit einem weiteren Gewinnanstieg. Denn der Club erwartet im laufenden Jahr einen erneuten Zuwachs um mindestens 250.000 Mitglieder.

Nach dem Einstieg des ADAC in die Autofinanzierung - mit der VW Bank als Partner - seien seit März 2004 gut 8.300 Verträge abgeschlossen worden, berichtete Meyer. Unter Berücksichtigung vorzeitiger Ablösungen habe die ADAC Finanzdienste GmbH hier 7.785 Finanzierungen mit einer Kreditsumme von insgesamt 70 Millionen Euro vermittelt. Das erscheine zwar "nicht überwältigend", sagte der ADAC- Präsident. Aber zum einen lähme die Konjunkturlage den Automarkt, zum anderen habe es ein Marktneuling immer schwer. "Dennoch sind wir für die nahe Zukunft verhalten optimistisch."

Bei den Finanzdienstleistungen will der ADAC voraussichtlich im Herbst ein neues Angebot präsentieren. "Zusammen mit einem Bankpartner wollen wir unseren Mitgliedern die Möglichkeit eröffnen, beim ADAC längerfristig Geld anzusparen - sei es für sich selbst oder für Kinder und Enkel", erklärte Meyer. Weitere Details könnten noch nicht genannt werden.

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