Viele Deutsche könnten sich vorstellen, mit einem Elektroauto zur Arbeit zu fahren.

Aktuelle Studienergebnisse

Elektroautos gewinnen an Akzeptanz

Immer mehr Deutsche können sich mit dem Gedanken an den Kauf eines Elektroautos anfreunden. Das geht aus gleich zwei aktuellen Studien hervor. Insbesondere als Pendler-Fahrzeuge für den Weg zur Arbeit wecken E-Mobile Interesse.

Die deutsche Bundesregierung will bis 2020 eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen sehen. Von diesem Ziel sind die Zulassungszahlen zwar noch weit entfernt. Laut zwei aktuellen Umfragen können sich jedoch immer mehr deutsche Autofahrer den Kauf eines Elektroautos vorstellen. Zu diesem Ergebnis kommt nicht nur die sogenannte E.ON Energie-Studie 2014, für die das Marktforschungsinstitut TNS Emnid rund 2.000 Bundesbürger befragt hat. Auch eine forsa-Umfrage im Auftrag des Versicherers Cosmos Direkt unter 2.000 deutschen Autofahrern ab 18 Jahren spricht der Elektromobilität wachsende Bedeutung zu.

Elektroautos für den täglichen Weg zur Arbeit

Laut E.ON Energie-Studie 2014 könnten sich 57 Prozent der befragten Männer und 49 Prozent der Frauen vorstellen, ein Elektroauto in ihrer Freizeit zu nutzen. Noch besser kommen Stromer jedoch als Pendler-Fahrzeuge für den täglichen Weg zur Arbeit an: Ein solches "Nutzfahrzeug" wünschen sich 61 Prozent der Deutschen - auch wenn das den Verzicht auf ein konventionelles Auto bedeutet. Doch nicht nur geschlechtsspezifisch, auch regional stellten die Marktforscher unterschiedliche Vorlieben fest. So ist die Akzeptanz von Elektroautos in Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz sehr viel stärker ausgeprägt als in Sachsen.

Umwelt schützen und Ressourcen schonen

In der forsa-Umfage für cosmos Direkt gaben 37 Prozent der Befragten an, dass sich den Kauf eines Elektroautos vorstellen könnten. Bei den 30- bis 44-Jährigen fiel dieser Anteil mit 43 Prozent noch größer aus. Als Beweggrund gaben die Befragten am häufigsten die Absicht der Umwelt- und Ressourcenschonung an. Viele erhoffen sich Einsparungen im Vergleich zu Benzinkosten und für fast die Hälfte der Autofahrer spielt auch die Vorbildfunktion für andere eine Rolle.

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