Alfa 156 Facelift

Ciao bel´ ragazzo

Foto: Alfa 3 Bilder

Die italienische Traditionsmarke Alfa Romeo renoviert ihr Erfolgsmodell 156 für das Modelljahr 2004. Deutlichstes Merkmal der Limousine und des Sportwagon-Kombis des neuesten Jahrgangs ist die gestraffte Front: Sie trägt nun einen größeren Plaketten-Grill im Stil des kleineren Alfa 147.

Wegen des tiefer nach unten reichenden Grills änderten die Alfa-Designer auch das Layout der Frontschürze: Die schwülstige Unterlippe des Mittelklasse-Modells verschwindet, ebenso die aufgesetzten Leisten des Stoßfängers. Geblieben ist die charakteristische, aus der Mittellage nach rechts versetzte Position der Nummernschilds. Insgesamt wirkt das neue 156-Gesicht nun glatter und frischer ohne seine Originalität einzubüßen.

Dezente Eingriffe am Heck

Auch hinten unterzogen die Mailänder Schönheits-Chirurgen den Sportviersitzer dezenten Eingriffen. Die Heckleuchten erhielten an ihrer Unterkante zwei Sicken, die zur Mitte hin auslaufen. Als Kontrapunkt dazu erhielt die Oberkante der Heckklappe einen mittigen Karosserie-Kniff. Das Resultat: Der 156 wirkt auch von hinten kraftvoller.

Damit der Knack-Po nicht zur Luftnummer wird, hat Alfa auch unter Haube des 156 nachgelegt. Ausgerüstet mit Common-Rail-Technik der neuesten Generation erstarkt der fünfzylindrige 2,4 JTD fortan zu 129 kW (175 PS). Als Basis-Diesel fungiert hingegen weiterhin der 1,9 JTD mit 85 kW (115 PS). Vorerst keine Neuerung auch bei den Benzinern. Die motorische Basis bildet nach wie vor der 1,6 Twin Spark mit 88 kW (120 PS) über dem der 103 kW (140 PS) starke 1,8 Twin Spark rangiert. Technikfans dürfte der 2,0 JTS mit Benzin-Direkt-Einspritzung und 122 kW (166 PS) Leistung interessieren. Und Genussmenschen sprechen weiterhin die Sechszylinder mit 2,5-Liter Hubraum (141 kW/192 PS) oder 3,2-Liter Hubraum (184 kW/250 PS) an.

Vom 12. Juli an beim Händler

Dass Sportlichkeit nicht unbedingt Verzicht bedeutet zeigt die Mailänder Fiat-Tochter im Inneren des 156. Die Instrumente zieren nun dezente Alu-Applikationen, ebenso das Lenkrad. Die überarbeitete Mittelkonsole bietet nun eine deutlich gewachsene Ablage. Eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik erlaubt die getrennte Temperatur für Fahrer und Beifahrer und ein Luft-Güte-Sensor schaltet sofort auf Umluft-Betrieb, wenn es nach dicker Luft riecht. Weitere Beiträge zum schöneren Wohnen und Fahren: Regensensor, Tempomat, Park-Pilot, das bei Alfa VDC genannte ESP. Auch eine Motor-Schleppmoment-Regelung (MSR) ist an Bord, die verhindert, dass das Auto auf glattem Untergrund durch das Trägheitmoment des Motors in Rutschen kommt. Und wem das noch nicht reicht, kann seinen Alfa 156 mit aufpreispflichtigen Xenon-Scheinwerfern, einen Bose-Hifi-System oder dem Radio-Navigations-Telefon "Connect" ausstatten.

Vom 12. Juli an steht der überarbeitete Alfa 156 in den Ausstellungsräumen der Händler. Zu welchen Preisen verrät Fiat Deutschland erst Ende dieses Monats.

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