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Echter Autopilot - künfitg autonom fahrende Tesla

Noch 2016 ohne Fahrer von L.A. nach New York

16 Bilder

Tesla ist wegen des Autopiloten in die Kritik geraten.Jetzt kündigt Tesla-Firmenboss Elon Muskan , dass alle künftigen Modelle, auch das geplante, vergleichsweise günstige Model 3, mit einem umfangreichen Hardware-Paket aufgerüstet werden, das echtes autonomes Fahren erlauben soll.

20.10.2016 Uli Baumann 1 Kommentar

Eine entsprechende Ankündigung machte Tesla-Boss Elon Musk in der Nacht zum Donnerstag. Die bisherige Technik des Autopiloten in Tesla-Modellen wurde von den Kritiker als absolut unzureichend eingestuft und für verschiedene Unfälle verantwortlich gemacht. Tesla hat sich die Kritik offensichtlich zu Herzen genommen und geht nun in die Offensive.

Elon Musk
Elon Musk kündigt für alle künftigen Tesla-Modelle echtes autonomes Fahren an.

Echtes autonomes Fahren für alle Teslas

So sollen alle Tesla-Fahrzeuge der Baureihen Model S und Model X ab sofort acht Kameras statt bisher einer bekommen, dazu gibt es 12 Ultraschall- und Radar-Sensoren mit höherer Reichweite und Auflösung sowie eine um den Faktor 40 erhöhte Rechenleistung des Bordcomputers. Die Kameras können einen Bereich von 360 Grad und eine Entfernung von 250 Meter überwachen. Die dazu passende Software soll stufenweise eingeführt und regelmäßig aktualisiert werden.

So soll bis Ende kommenden Jahres beispielsweise eine Fahrt von Los Angeles nach New York möglich werden, ohne dass der Fahrer auch nur einen Handgriff machen müsste, sagte Elon Musk zum Zeitplan. Die neue Technik soll Tesla je Modell rund 8.000 Dollar kosten, bislang wurden für die Technik des Autopiloten rund 3.000 Dollar investiert.

Auch das für 2017 angekündigte Model 3 wird mit den Technik-Upgrades für autonomes Fahren ausgerüstet. Anders als bei Tesla bislang üblich, ist es nicht vorgesehen und auch nicht möglich, ältere Tesla-Modelle mit der neuen Technik aufzurüsten.

Neu sein soll zudem der selbstlernende Modus des Systems sein. Die Software zum autonomen Fahren lerne, während der Mensch fährt, indem es im Hintergrund die Verkehrssituation und die entsprechenden Fahrerreaktionen analysiert. Wann und wo diese Software, die stufenweise freigeschaltet werden kann, zum Einsatz kommen wird, macht Musk von lokalen Gesetzen und Vorschriften abhängig.

Neuester Kommentar

ja wie, der autopilot soll unfälle vermeiden, aber er soll vom fahrer lernen???
wenn schon jetzt keiner mehr begriffe wie "blinker", "vorfahrt" oder "reissverschluss" kennt, die meisten werden noch mehr verlernen, wenn das auto selber fährt...
lernt dann das auto auch die fehlern mit?

naja... 20. Oktober 2016, 13:05 Uhr
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