Analysten

Daimler-Chrysler mit gutem 3. Quartal

Foto: Daimler-Chrysler

Daimler-Chrysler hat im dritten Quartal nach Einschätzung von Analysten zu früherer Ertragskraft zurückgefunden. Die Sanierung der Mercedes Car Group (MCG) mache Fortschritte, die Modelloffensive zahle sich aus und die Qualitätsprobleme seien behoben.

Die befragten Experten erwarten im Schnitt einen operativen Konzerngewinn (Operating Profit) von rund 1,6 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,33 Milliarden Euro). Der Autobauer legt am kommenden Mittwoch (26.10.) die Zahlen für das dritte Quartal vor.

Unter dem Strich dürfte der Konzern zwischen Juli und September allerdings nur knapp 700 Millionen Euro und damit weniger als im Vorjahr (951 Millionen Euro) verdient haben. Beim Umsatz rechnen die Experten mit einem Anstieg von 34,9 auf etwa 37,5 Milliarden Euro.

A-, B- und M-Klasse laufen gut

HVB-Analyst Georg Stürzer lobt, der Absatz der Mercedes Car Group (MCG) sei im Quartal um sechs Prozent gestiegen, die Marke Mercedes- Benz habe sich sogar um neun Prozent verbessert. Besonders stark entwickeln sich A-, B- und M-Klasse. Keine Trendwende ist dagegen beim Sorgenkind Smart in Sicht, dessen Restrukturierung in diesem Jahr 1,1 Milliarden Euro verschlinge. Zwar sinken die Kosten spürbar, doch im hart umkämpften Kleinwagensegment kommt das Trendauto weiterhin nicht auf die gewünschten Stückzahlen.

Der Quartalsgewinn der Mercedes Car Group wird den Schätzungen zufolge bei etwa 370 Millionen Euro liegen. Vor einem Jahr hatte die MCG 304 Millionen Euro verdient. Der Ergebnisaufschwung wird im laufenden vierten Quartal jedoch durch den geplanten Abbau von bis zu 8.500 Stellen wieder gebremst. Das Abfindungsprogramm soll 950 Millionen Euro kosten. Diese erneute Sonderbelastung will Daimler-Chrysler durch den Verkauf des Dieselmotorenbauers MTU Friedrichshafen kompensieren.

Die US-Tochter Chrysler bewerten die Analysten als stabilen Ertragsbringer mit einem erwarteten operativen Gewinn von rund 300 Millionen Euro (Vorjahr: 217 Millionen). Chrysler präsentiert sich damit in Nordamerika deutlich gesünder als General Motors und Ford, die beide im dritten Quartal Milliardenverluste verbucht haben. Weiter auf Rekordfahrt sind die Nutzfahrzeuge. Hier liegt die Schätzung des Quartalsgewinns bei etwa 450 Millionen Euro (Vorjahr: 159 Millionen Euro). Bei den Finanzdienstleistungen prognostizieren die Experten ein schwächeres operatives Ergebnis von rund 340 Millionen Euro (Vorjahr: 412 Millionen Euro).

Im Gesamtjahr will die Stuttgarter Daimler-Chrysler AG ohne Berücksichtigung der Sonderbelastungen und Sondererträge den Operating Profit von 2004 (5,8 Milliarden Euro) leicht übertreffen.

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