Angebot aus Moskau

Renault soll Avtovaz-Mehrheit übernehmen

Foto: Avtovaz

Die Regierung in Moskau hat dem französisch-japanischen Autobauer Renault-Nissan die Aufstockung seines Anteils an Russlands größtem Pkw-Konzern Avtovaz (Lada) auf über 50 Prozent vorgeschlagen.

"Wir werden das Angebot von Wladimir Putin prüfen", kündigte Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn am Dienstag (2.11.) nach Gesprächen mit Putin bei Moskau an. Das Unternehmen hatte 2008 rund 25 Prozent an Avtovaz gekauft. Der russische Staatskonzern Rostechnologii als einer der Avtovaz-Großaktionäre stimmte nach Angaben der Agentur Interfax der Initiative grundsätzlich zu.

Fertigungsoffensive ab 2015

"Für uns wäre es kaum sinnvoll, mehr als 25 Prozent der Avtovaz-Aktien zu besitzen", sagte Rostechnologii-Chef Sergej Tschemesow. Dritter Avtovaz-Großaktionär ist mit 25 Prozent das russische Investmenthaus Troika Dialog. Die restlichen Papiere werden unter anderem an der Moskauer RTS-Börse gehandelt. Für den Aufbau einer rentablen Fertigung hatte Renault-Nissan zuvor Investitionen von 240 Millionen Euro bis 2012 in Aussicht gestellt. Von 2015 sollen bis zu 900.000 Fahrzeuge pro Jahr montiert werden.

Neues Heft
Top Aktuell Suzuki Ignis 1.2 Allgrip Zulassungen Baureihen November 2018 Bestseller und Zulassungszwerge
Beliebte Artikel 240 Millionen Euro für AvtoVAZ Lada-Bilanz Lada-Bauer Avtovaz fährt erneut Verlust ein
Gebrauchtwagen Angebote
Anzeige
Sportwagen Jaguar Land Rover Fahrdynamik Advertorial Auf Knopfdruck: Sport Mehr Fahrspaß durch Technik Porsche 911 (992) Cabrio Erlkönig Erlkönig Porsche 911 Cabrio (992) Offener Elfer startet 2019
Allrad Toyota RAV 4 2018 New York Sitzrobe Toyota RAV4 (2018) SUV-Neuauflage ab 29.990 Euro Porsche Macan, Facelift 2019 Porsche Macan (2019) Facelift Scharfes Heck, starke Motoren
Oldtimer & Youngtimer Porsche 911 (996) Carrera Coupe Porsche 911 (996) Kaufberatung Probleme des Schnäppchen-Elfer Aston Martin Heritage EV Concept Aston Martin Heritage EV Concept Elektroantrieb für Klassiker