auto motor und sport im neuen Design
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Anibal Icon RR

Supersportwagen auf 911 Turbo-Basis

Anibal Icon RR Foto: Anibal Automotive 11 Bilder

Anibal Automotive aus Kanada entwickelt mit dem Icon RR einen Sportwagen auf 911-Basis. Die Optik ähnelt dem 918 Spyder, die Leistung soll bei 920 PS liegen.

Aus dem kanadischen Montreal rollt ein neues Supersportwagen-Projekt an. Anibal Automotive beschäftigte sich bislang mit verschiedenen Umbaukits auf Basis von Porsche-Modellen sowie auf Basis der Dreiräder T-Rex und Polaris Slingshot.

Anibal Icon RR
920-PS-Supersportwagen aus Kanada 2:53 Min.

Mit dem Icon RR soll der erste hauseigene Supersportwagen entstehen. Nicht als Kitcar, sondern als fertiges Modell. Die Technik spendet erneut ein Porsche-Modell. Hier fiel die Wahl auf dem Porsche 911 Turbo S der jüngsten Modellgeneration (911.2). Bislang steckt der Icon noch in der Entwicklungsphase. Wohin die Reise gehen soll, haben die Kanadier aber schon klar gemacht.

Boxer mit 920 PS

Der 3,8 Liter große Biturbo-Boxermotor aus dem 911 wird umfangreich überarbeitet und soll am Ende satte 920 PS abgeben. Damit soll der knapp 1,5 Tonnen schwere Icon RR in unter drei Sekunden von Null auf 100 km/h spurten können. Die optimale Traktion sichert der aus dem Elfer übernommene Allradantrieb. Ebenfalls aus dem Spenderfahrzeug übernommen werden die handlingsfördernde Allradlenkung sowie die Carbon-Keramik-Bremsanlage. Auch das aktive Dämpfermanagement dürfte aus dem Zuffenhausener stammen. Eingebettet wird die Porsche-Technik in einen Gitterrohrrahmen, der mit Body Panels aus Kohlefaserlaminat beplankt wird.

Aktive Luftleitelemente

Anibal Icon RR Foto: Anibal Automotive
Unter der Karosserie steckt Porsche-Technik, im Heck steckt viel Porsche-Design.

Das Aerodynamikkonzept des Anibal Icon RR setzt auf aktive Luftleitelemente. In der Frontschürzen öffnen oder verschließen Klappen je nach Bedarf Kühlluftschächte. Auf dem Heck sitzt ein ausfahrbarer Spoiler. Ansonsten mischt das Design des Anibal Icon RR zahlreiche Zitate von Honda NSX und Porsche 918 Spyder. Die stark zugepfeilte Front erinnert stark an den Japaner. Die vorderen Radläufe erheben sich hoch über die Haube. Zwischen Haube und Radläufen öffnen sich breite Luftkanäle, ein verbindendes Element dient als zweiter Frontspoiler. Hinter den vorderen Radläufen verschlanken starke Einzüge oberhalb der breiten Schweller die Karosserie und schaffen Platz für Ent- und Belüftungsschächte. Die hinteren Radläufe bauen wieder extrem Breit. Das Heck, das stark an den 918 Spyder erinnert, ist mit Entlüftungsöffnungen durchzogen. Das Passagierabteil für zwei Personen kauert tief über dem Boden. Zugang gewähren die für einen Supersportwagen unverzichtbaren Flügeltüren, die weit in der Dachmitte angeschlagen sind.

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1.200-PS-E-Sportler geplant

Natürlich muss so ein Supersportwagen limitiert sein. Nicht im Speed, aber in der Auflage. Neben 50 regulären Exemplaren sollen zusätzlich 5 Fahrzeuge in der noch extremeren Drastic Edition aufgelegt werden. Ein mögliches Produktionsdatum wurde bislang aber nicht genannt. Auch ein möglicher Preisrahmen wurde noch nicht kommuniziert.

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