Anklage gegen Ex-BMW-Einkaufsmanager erhoben

Foto: BMW

Die Staatsanwaltschaft München hat im Zusammenhang mit der Korruptionsaffäre beim Autobauer BMW Anklage gegen den in Untersuchungshaft sitzenden ehemaligen BMW- Einkaufsmanager erhoben.

Der 55 Jahre alte Manager wird nach Angaben der Staatsanwaltschaft vom Freitag (25.8.) der Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr in acht Fällen beschuldigt. Er soll in den Jahren 2000 bis 2005 rund eine Million Euro Schmiergeld von fünf Zulieferern kassiert und sie in eine Stiftung für seine drei erwachsenen Kinder investiert haben. Der Einkaufsleiter ist bereits seit einem Jahr in Untersuchungshaft.

In die Affäre ist auch der französische Autositzhersteller Faurecia, eine Tochter von PSA Peugeot, verwickelt. Das Verfahren habe die Staatsanwaltschaft Frankfurt übernommen, sagte Thalheim. Faurecia steht auch im Mittelpunkt einer Korruptionsaffäre, von der unter anderem VW und Audi betroffen sind. Faurecia-Chef Pierre Lévi ist inzwischen zurückgetreten. Kürzlich war zudem bekannt geworden, dass im Zusammenhang mit der BMW-Korruptionsaffäre auch gegen den Leiter einer Volks- und Raiffeisenbankfiliale in der Oberpfalz ermittelt werde, der eine Drehscheibe für Geldzahlungen in Vaduz initiiert haben soll.

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