VW Polo (2018) VW

Neuwagen-Leasing

Für nur 99 Euro/Monat* – oder?

Bei besonders günstigen Leasing-Angeboten sollten Sie die Sternchentexte und Fußnoten immer genau beachten. Gelegentlich verstecken sich hier zwingende Zusatzkosten und Vorbedingungen, die das vermeintliche Schnäppchen zu einer teuren Offerte machen.

Derartige „Blickfangangebote“ mit kleingedruckten Erklärungen sind laut BGH innerhalb bestimmter Grenzen rechtlich absolut zulässig. Sie dürfen in der Kernaussage nur nicht falsch sein oder den Verbraucher in die Irre führen. Gerade beim Fahrzeugleasing gibt es allerdings eine Reihe von Kostenfaktoren, die nicht Teil der beworbenen Monatsrate sein müssen, jedoch auf anderem Wege den Gesamtpreis steigern.

Ein wichtiger Tipp deshalb gleich zum Einstieg: Die maßgebliche Größe bei einem Angebotsvergleich sollte nicht die beworbene Kfz-Leasingrate sondern der Bruttogesamtpreis sein, da er alle anfallenden Kosten beinhaltet. Zudem ist es entscheidend, dass Sie bei einer Gegenüberstellung die identischen Jahreslaufleistungen (z.B. 10.000 km) und Leasinglaufzeiten (z.B. 48 Monate) zugrunde legen.

Sofern sie nicht schon im Werbeangebot mit einem Sternchen oder einer Fußnote erläutert sind, nehmen Sie spätestens im angeforderten Leasingangebot folgende Kriterien unter die Lupe:

*1 Überführungskosten

Die Überführungskosten betreffen die Auslieferung vom Hersteller zum Händler und nicht etwa vom Händler zu Ihnen. Beim Gewerbeleasing sind die Überführungskosten in aller Regel nicht Bestandteil der beworbenen Monatsrate, beim Privatleasing schon. Wie hoch die Überführungskosten sind, obliegt dem Händler. Dass er auf die reinen Lieferkosten noch eine Gewinnmarge aufschlägt, ist möglich.

Tipp: Prüfen Sie, ob und in welcher Höhe die Überführungskosten schon im Angebot enthalten sind. Spätestens in Ihrem persönlichen Angebot sollten sie transparent dargelegt sein.

*2 Sonderzahlung (Anzahlung)

Ein Klassiker, um ein Leasingangebot gut dastehen zu lassen, ist eine vorausgesetzte Leasing-Sonderzahlung. Die Sonderzahlung ist nichts anderes als eine Anzahlung. Sie entrichten bei Vertragsbeginn eine Einmalzahlung, wodurch der Restpreis und somit auch die monatliche Leasingrate sinken.

Tipp: Achten Sie drauf, ob eine Sonderzahlung bereits Bestandteil des Angebotspreises ist. Ideal ist, wenn Sie selbst festlegen können, ob und in welcher Höhe Sie eine Anzahlung leisten möchten.

*3 Schlussrate

Mit der Schlussrate ist es ähnlich, wie mit der Sonderzahlung. Nur, dass Sie den Einmalbetrag nicht am Anfang sondern am Ende der Leasinglaufzeit überweisen. Berücksichtigen Sie, dass zu diesem Zeitpunkt unter Umständen zusätzlich Schäden am Leasingfahrzeug beglichen werden müssen.

Tipp: Prüfen Sie im Sternchentexten, ob eine Schlussrate Bestandteil des Angebotspreises ist. Halten Sie sie grundsätzlich so gering wie möglich, wenn Sie nicht ganz sicher wissen, dass Ihnen am Ende der Laufzeit ein entsprechender Geldbetrag zur Verfügung steht. Gut ist auch hier, wenn Sie den Schlussratenbetrag flexibel wählen können.

*4 Laufleistung

Je geringer die Laufleistung pro Jahr, desto geringer sind die Abnutzung und der Wertverlust des Fahrzeugs. Entsprechend niedrig fällt die Leasingrate aus. Sonderangebote werden deshalb oft mit der geringstmöglichen Laufleistung berechnet. Nur nutzt sie Ihnen wenig, wenn Sie später jeden darüber hinaus gefahrenen Kilometer nachzahlen müssen.

Tipp: Prüfen Sie im Kleingedruckten, welche Kilometerleistung angesetzt ist und ob sie für Ihr Nutzungsverhalten ausreicht. Zudem sollte aufgeführt sein, welche Kosten Mehrkilometer verursachen. Faire Leasingangebote beinhalten eine großzügige Toleranz von beispielsweise 2.500 km, innerhalb der keine zusätzlichen Kilometerkosten anfallen. Zudem erhalten Sie Geld zurück, wenn Sie unterhalb der vereinbarten Laufleistung bleiben (Minderkilometer).

*5 Leasingart

Leasingangebote mit einem Restwertvertrag sind häufig günstiger als mit einem Kilometervertrag. Denn beim Restwertvertrag liegt das Restwertrisiko auf Ihrer Seite. Das heißt: Geben Sie das Fahrzeug nach Ablauf der Laufzeit zurück und der Leasinggeber erzielt beim Weiterverkauf nicht den vertraglich festgesetzten Restwert, müssen Sie die Differenz zahlen.

Tipp: Auch wenn die Leasingrate höher ausfällt: In aller Regel ist die Leasingart Kilometer-Leasing die sicherere Wahl, da das Restwertrisiko hier auf Seiten des Leasinggebers liegt. Legen Sie Wert darauf, dass die Leasingrate über die gesamte Laufzeit stabil bleibt. Achten Sie zudem schon bei Vertragsabschluss darauf, dass die Rückgabemodalitäten eindeutig und transparent geregelt sind. So sollte ein detaillierter Schadenskatalog verfügbar sein und der Gutachter von einer unabhängigen Institution stammen.

*6 Fahrzeugausstattung

Häufig sind extrem günstige Leasingfahrzeuge nur die minimal ausgestattete Grundversion eines bestimmten Modells. Extras wie eine Klimaanlage oder ein stärkerer Motor steigern den Gesamtpreis und die Leasingraten.

Tipp: Sehen Sie sich die Ausstattung des Leasingfahrzeugs genau an. Entspricht es Ihren Mindestbedürfnissen? Falls nicht, lassen Sie sich ein neues Angebot mit den benötigten Extras erstellen. Eventuell ist es dann immer noch ein guter Deal.

*7 An- und Abmeldegebühren

Üblicherweise haben Sie die Wahl, ob Sie das Leasingfahrzeug selbst zulassen oder ob die Anmeldung durch den Leasinggeber beziehungsweise Händler erfolgt. Im zweiten Fall müssen Sie mit der Weitergabe der An- und Abmeldegebühren rechnen.

Tipp: Klopfen Sie das Angebot daraufhin ab, ob die An- und Abmeldegebühren bereits inkludiert sind oder gesondert berechnet werden. Übernimmt der Leasinggeber die Zulassung ist er gleichzeitig auch zur Abmeldung verpflichtet.

Machen Sie den Vergleichstest und konfigurieren Ihren Traumwagen bei transparenter Darstellung aller Kosten: https://www.sixt-neuwagen.de/


Mit 35 Marken und mehr als 400 Modellen ist Sixt Neuwagen als Online-Plattform der Sixt Leasing SE der größte unabhängige Online-Leasing-Anbieter für Privat- und Gewerbekunden in Deutschland.

Zur Startseite
Motorsport Motorsport Yannick Dalmas - Opel Calibra V6 - DTM 1995 500. DTM-Rennen am Lausitzring 50 Zahlen & Fakten zum DTM-Jubiläum

Am 25. August 2019 trägt die DTM das 500. Rennen ihrer Geschichte aus.