Arash AF-8 mit 557 PS in Genf

Britisches Start-Up-Projekt fordert Ferrari

Arash AF8 Foto: Arash 11 Bilder

Das Start-Up-Unternehmen Arash will mit dem 557 PS starken "AF-8" Ferrari, Lamborghini und McLaren attackieren. Wir stellen den exotischen Supersportler aus England mit amerikanischem Corvette-V8 vor. Sein Debüt gibt der Neuling auf dem Genfer Autosalon 2014.

Arash? Ein Sportwagenbauer? Die Arash Motor Company ist Sportwagen-Fans hierzulande kaum ein Begriff. Kein Wunder, blieben ihre Entwicklungen meist Studien oder Einzelstücke. So erging es auch dem Vorgänger-Modell des AF-8, dem zehnzylindrigen  AF-10 – er wurde nur ein einziges Mal gebaut. Das soll sich jetzt ändern.

Arash AF-8 mit 7,0-Liter-V8-Triebwerk

Der neu konstruierte Supersportler setzt voll und ganz auf das Motto "weniger ist mehr". Dementsprechend verringert sich die Zylinderzahl von zehn auf acht. Während beim AF-10 noch über einen doppelt aufgeladenen Motor philosophiert wurde, steht der aktuelle Arash AF-8 mit Saugmotor hinter dem Fahrersitz auf dem Genfer Autosalon.

Die Leistung des Siebenliter-Saugmotor-Triebwerks aus der alten Corvette (C6) Z06 wird auf 557 PS beziffert, das maximal zur Verfügung stehende Drehmoment liegt bei 640 Nm. Mit diesen Leistungswerten und der angegebenen Beschleunigung von 0 auf 100 in rund 3,5 Sekunden spült sich der Arash AF-8 ins direkte Konkurrenzumfeld des Ferrari 458 Italia. Doch im Gegensatz zum Ferrari ist der AF-8 ein Leichtgewicht. Lediglich 1.200 Kilo soll der Brite auf die Waage bringen, beim Ferrari 458 waren es in unserem Supertest immerhin 1.540 kg.

Puristische Fahrmaschine mit manuellem Getriebe

Der Arash AF-8 verzichtet weitestgehend auf luxuriöse und schwere Zusatzausstattung. Doppelkupplungs-Getriebe? Fehlanzeige. Geschaltet wird mit einer manuellen Sechsgang-Box. Ein Kofferraum gibt es nicht, das Staufach unter der Fronthaube misst lediglich 42 Liter. Das Heck wird von einem großen Flügel und dem Diffusor dominiert. Die Auspuffanlage ist aus leichtem Titan gefertigt, der 70-Liter-Tank aus doppelschichtigem Aluminium.

Aus dem beliebten und leichten Werkstoff bestehen auch die geschmiedeten, vorne 19, hinten 20 Zoll, großen Räder. Im Innenraum kommt großflächig Kohlefaser zum Einsatz. Obwohl der Arash AF-8 seinen Fokus klar auf Leichtbau gesetzt hat, müssen die Insassen nicht auf eine Klimaanlage oder ein Infotainment-System mit Touchscreen verzichten.

Der Haken am Arash AF-8 dürfte für den normal-sterblichen Bürger der Preis sein. Rund 165.000 englische Pfund (ca. 200.000 Euro) inklusive Mehrwertsteuer sind fällig.

Und diesmal gibt es in der Erstauflage des Supersportlers - "First Edition" genannt - auf jeden Fall mehr als nur ein Exemplar. Zunächst sind 36 Stück geplant.

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