Arash AF10

Versuchs-Aufbau

Foto: Arash 4 Bilder

Unter dem Namen Farboud hatte Arash Farboud, Brite persischer Abstammung, schon einigen Jahren versucht einen Supersportwagen auf die Räder zu stellen, der aber nie über das Prototypenstadium hinauskam. Jetzt erfolgt mit dem AF10 ein neuer Anlauf.

Einen Ausblick auf den Arash AF10 gibt die Studie, die derzeit auf der British Motor Show in London gezeigt wird.

Diese zeigt einen Kohlefaserkarosseriekörper mit angeflanschten Hilfsrahmen aus Strahl zur Aufnahme der Achsen und Aggregate. Die ultraflache, 4,40 Meter lange und zwei Meter breite, Karosse soll ebenfalls aus Kohlefaserverbundwerkstoff gefertigt werden.

Als Antrieb dient dem AF10 ein Siebenliter-V8 aus der Corvette, der nach verschiedenen Tuningmaßnahmen 550 PS leisten soll. Eine für später angedachte aufgeladene Version soll es gar auf 850 PS bringen. Geschaltet wird manuell, es stehen sechs Fahrstufen zur Verfügung. Hinter den 19 Zoll großen Felgen sollen Sechskolbenbremszangen in Keramikbremschscheiben beißen. 21 Zoll-Räder stehen auf der Optionsliste. Schon mit dem Basistriebwerk soll der AF10 in knapp drei Sekunden von Null auf 100 km/h beschleunigen und eine Höchstgeschwindigkeit von 328 km/h erreichen.

Serienmäßig sind im umgerechnet rund 252.000 Euro teuren AF10 dagegen eine Volllederausstattung, nach oben öffnende Flügeltüren, einstellbare Flügel vorn und hinten, ein Navigationssystem, ein MP3-CD-Radio sowie eine Rückfahrkamera.

Gefertigt werden sollen jährlich etwa 25 Autos, überwiegend als Rechtslenker, aber auch Linkslenker für den Export, vorwiegend in die USA sind eingeplant.

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