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Arbeitskampf bei Hyundai

Erneut Warnstreiks in Korea

Nach wochenlanger Unterbrechung hat es beim südkoreanischen Autohersteller Hyundai Motor erneut einen Warnstreik gegeben. Rund 44.000 Arbeiter Hyundais legten am Mittwoch für zwei Stunden ihre Arbeit nieder, wie die nationale Nachrichtenagentur Yonhap berichtete.

Mit den Warnstreiks wollen sie ihrer Forderung nach höheren Löhnen und besseren Arbeitsbedingungen Nachdruck verleihen.

Auch Kia-Werker wollen streiken

Die Verhandlungen zwischen Gewerkschaft und dem Management hatten während der Urlaubsperiode bei Hyundai keine Fortschritte gebracht. Die Hyundai-Arbeiter hatten im vergangenen Monat zum ersten Mal seit vier Jahren wieder gestreikt. Die Gewerkschaft kündigte weitere Arbeitsniederlegungen für die nächsten fünf Arbeitstage an. Die Arbeiter bei Hyundais Schwesterfirma Kia Motors wollen sich in dieser Woche den Warnstreiks anschließen.

Hyundai Motor, das mit Kia der fünftgrößte Autobauer weltweit ist, hatte im zweiten Quartal 2012 einen deutlichen Gewinnzuwachs verzeichnet. Der Überschuss legte nach den Angaben des Unternehmens im Jahresvergleich um 10,4 Prozent auf rund 2,6 Billionen Won (etwa 1,9 Mrd Euro) zu. Der Absatz kletterte erstmals in einem Vierteljahr auf über 1,1 Millionen Autos.

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