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Ariel Motor Hipercar

1.200 PS starker Elektrosportwagen geplant

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Die britischen Sportwagenmanufaktur Ariel Motors hat Pläne bekanntgegeben, nach denen sie in das Segment der elektrisch angetriebenen Supersportwagen einsteigen wollen.

Bislang punktete die kleine Sportwagenmanufaktur Ariel mit Extrem-Sportlern wie dem Atom, dem Motorrad Ace sowie dem Offroad-Sportler Nomad. Ab 2019 wollen die Briten auch bei den ganz großen Supersportlern mitspielen. Geplant ist ein Zweisitzer mit elektrischen Antrieb und Range Extender. Nach der Präsentation eines ersten Vorserienmodells soll die Kleinserienproduktion 2020 anlaufen.

Erste Prototypen mit Zwei- und Vierradantrieb, die zusammen mit Partner Delta Motorsport aufgebaut wurden, werden hingegen bereits Anfang September 2017 auf der Low Carbon Vehicle (LCV) Show in Millbrook gezeigt.

Bis zu 880 kW und 1.800 Nm

Als Eckdaten für den Supersportwagen, der unter dem Projektnamen Hipercar entwickelt wird, nennt Ariel 880 kW Leistung, ein maximales Drehmoment von 1.800 Nm sowie eine Höchstgeschwindigkeit von 257 km/h und eine Spurtzeit von knapp 2,5 Sekunden.

Eingebettet in eine 750-Volt-Architektur setzt das Hipercar auf Lithium-Ionen-Batterien mit 42 oder 56 kWh Kapazität. Für die längere Tour kommt als Range Extender eine 35 kW starke Mikroturbine zum Einsatz.

06/2014, Ariel Ace Motorrad

Das Chassis des Hipercar wird aus verklebten Aluminium-Elementen geformt. Vorne und hinten nehmen Hilfsrahmen aus Aluminium die Achsen und Aggregate auf. Die Einzelradaufhängungen rundum setzen auf voll einstellbare Federelemente. Beim Räderwerk sind Alu-Schmiedefelgen oder Carbon-Räder in 20 und 21 Zoll vorgesehen. Vorne drehen sich 265/35er Reifen, hinten Walzen im Format 325/30. Angetrieben werden diese von Radnabenmotoren mit Einganggetrieben die jeweils auf 220 kW und 450 Nm kommen. So ergeben sich als 2- und 4WD-Version Leistungsofferten von 440 kW und 900 Nm und 880 kW und 1.800 Nm.

Das finale Design des Hipercar ist noch in der Entwicklung. Auch beim Preis hält sich Ariel-Boss Simon Saunders noch bedeckt. Das Hipercar wird auf jeden Fall mehr als konkurrenzfähig sein und deutlich dieseits der eine Millionen Pfund kosten.

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