Arrinera Supercar

Britisch-polnischer Lambo-Klon

Arrinera Supercar Foto: Arrinera 21 Bilder

Ist es ein Lamborghini? Nein! Ist es ein Reventon? Nein! Was ist es dann? Ein Arrinera! Genauer ein Arrinera Supercar, ein Gemeinschaftsproduktion aus Großbritannien und Polen. Gleichzeitig ist die Flunder auch noch der erste Supersportwagen aus Polen und der x-te Leichtbau-Sportler, den der britische Unternehmer Lee Noble designt hat.

Der Begründer des britischen Sportwagenmanufaktur Noble Automotive und seit 2009 Besitzer von Fenix Automotive hat auch bei der in Warschau ansässigen Arrinera SA seine Finger im Spiel. Er zeichnet für das Chassis und die Technik des Leichtbaurenners verantwortlich, während der Designer Pavlo Burkatskyy das Styling des Renners sehr eng an den Lamborghini Reventon angelegt hat.

Arrinera kommt mit 650 PS starkem V8

"Scharfe und dynamische Linien", so will es der "Autobauer", zeigen die sportlichen Gene des Modells. Ein solches "futuristischen Fahrzeugdesign" ist das Ergebnis des in der Mitte untergebrachten Motors, wodurch "das gesamte Design bestimmt" wird. Die Rückansicht des Lamborgh ... ähh, Arrinera wird bestimmt durch "einzigartige Auspuffendrohre", die an "die Düsen eines Jets" erinnern.
 
Und damit der 1,3 Tonnen schwere Arrinera (4,45 Meter lang, 2,056 Meter breit und 1,19 Meter hoch) auch so richtig Jetmäßig abgeht, verbaut das britisch-polnische Unternehmen einen 6,2-Liter-Kompressor-V8 mit 650 PS und einem maximalen Drehmoment von 820 Nm. Die Höchstgeschwindigkeit soll bei 340 km/h liegen, die Spurzeit auf 100 Sachen bei 3,2 Sekunden und Tempo 200 fällt nach 8,9 Sekunden. Natürlich ist das Aggregat nicht aus eigener Herstellung, sondern stammt vermutlich aus der Corvette ZR1. Den Kontakt zur Straße halten 19 Zoll große Leichtmetallfelgen mit 225/35 großer Reifen an der Front und 335/30er Pneus auf 20 Zoll-Felgen an der Hinterhand. Sechskolben-Bremszylinder verbeißen sich vorne in 380 Millimeter großen Keramik-Bremsscheiben, hinten sind es vier Kolben, den die Bremsbeläge auf die 350 Millimeter Scheiben pressen.

Als Extras gibt es Karbon und Nachtsichtkamera

Neben den typischen Supersportwagen-Attributen wie kurze Überhänge, grimmiger Blick, fetter Hintern und geschuppte Motorabdeckung dürfen auch Fallbeiltüren nicht fehlen. Sie geben den Zugang zum Innenraum in Orange frei. Konturierte Ledersitze mit Vierpunkt-Gurten empfangen die beiden Passagiere ebenso wie ein recht schnödes und kleines Dreispeichenlenkrad, das vor einem unspektakulären Cockpit prangt. Diverser Karbonähnlicher-Zierrat im Innenraum soll zudem Rennsport-Feelings aufkommen lassen. Gegen einige Extra-Euro kann ein Nachtsichtkamera sowie ein Karbon-Fußboden geordert werden. Der Startpreis für den Arrinera liegt bei rund 115.000 Euro.

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