Aspark OWL, Supersportwagen, IAA 2017 Stefan Baldauf / Guido ten Brink
Aspark Owl
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Aspark Owl Elektrosportwagen

E-Sportwagen spurtet in unter zwei Sekunden auf 100

Der japanische Aspark-Konzern hat erstmals konkrete Beschleunigungszahlen für den Owl veröffentlicht: Bei der ersten Messung soll das elektrische Hypercar einen Sprint von 0 – 100 km/h in nur 1,89 Sekunden geschafft haben.

Bei der zweiten Messung erreichte die Eule die Geschwindigkeit immerhin in 1,92 Sekunden, wie Aspark mitteilte. Nach 2,0 Sekunden hatte der Sportwagen bei der ersten Messung eine Geschwindigkeit von 105.06 km/h drauf, bei der zweiten Messung waren es 103.32 km/h.

Auf seiner Website kündigt der japanische Misch-Konzern Aspark den Owl schon seit Längerem als „the fastest car in the world“ an. Das stimmt so schon mal nicht, denn wenn, dann ist der Aspark Owl nur „the fastest car in the world to reach 100 kph“, also das schnellste Auto im Spurt auf 100 km/h.

In weniger als zwei Sekunden auf 100 km/h

Zumindest diesen Titel dürfte sich der Sportwagen mit derartigen Beschleunigungswerten jedoch schon mal gesichert haben. Zum Vergleich: Ein Bugatti Chiron mit 1.500 PS sprintet in 2,4 Sekunden auf Tempo hundert. Der Owl soll außerdem mit weit weniger Leistung auskommen.

Aspark OWL, Supersportwagen, IAA 2017
Newspress
Nach oben öffnende Scherentüren sollen den Einstieg in den Aspark Owl erleichtern.

Zwei E-Motoren mit jeweils 40 kW Leistung hat Aspark angeblich verbaut – das reicht natürlich bei weitem nicht. Teil 1 der Lösung: „Kurzfristig können wir aus den beiden Motoren jeweils 160 kW (ca. 220 PS) rausholen“. Teil 2: „Wir nutzen Kondensatoren, mit denen wir die beim Bremsen gewonnene Kraft speichern und sofort abrufen können – viel schneller als aus einer herkömmlichen Batterie“, sagte Aspark der Nachrichten-Agentur Global Press.

Die Systemleistung des Aspark Owl soll 436 PS und knapp 760 Nm betragen. Bei nicht einmal 900 Kilogramm Leergewicht eine ordentliche Ansage. Maximal soll die Eule 280 km/h schnell fahren können – natürlich nicht ohne Konsequenzen für die Reichweite. Die wird mit eher mäßigen 150 Kilometern angegeben und dürfte nach ein paar Rekordsprints schnell aufgebraucht sein.

Ausgefallenes Design

Aspark OWL, Supersportwagen, IAA 2017
Stefan Baldauf / Guido ten Brink
Der ultraflache Sportwagen könnte designtechnisch auch gut und gerne in LeMans auftreten.

Der Sportwagen könnte mit seinem ultraflachen Design auf den ersten Blick auch für einen LeMans-Wagen gehalten werden. Der Antrieb soll jedoch rein elektrisch erfolgen. Die Karosserie zeigt sich komplett aus Kohlefaserlaminat in Sichtbauweise geformt. Die Nase des Owl streckt sich weit und flach nach vorne. Auf dem ebenfalls langgestreckten Heck sitzt oben ein mächtiger Flügel, im Untergeschoss wohnt ein mächtiger Diffusor. Die Türen sind weit im Dach angeschlagen und dürften wie im Flügeltüren-SL öffnen. Die Heckscheibe wird von einer mit kleinen Schlitzen durchzogenen Abdeckung verkleidet.

Marktstart angeblich 2019

Das Serienmodell des Owl soll Aspark zufolge 2019 auf den Markt kommen. Kaufpreis: 3,5 Millionen Euro. Sieht so aus, als würde der japanische Supersportler den Bugattis und Paganis dieser Welt also nicht nur in Sachen Beschleunigung nacheifern.

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