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Aspid

Caramba, caracho

IFR Automotive aus Spanien fordert mit seinem Sportwagenkonzept Aspid die ganz Großen der Branche heraus. Der Zweisitzer soll geringes Gewicht mit geringem Verbrauch und extremen Fahrleistungen kombinieren.

Der stilistisch an Lotus Super Seven aus den 50er Jahren angelehnte Aspid soll auf der London Motor Show seine Premiere feiern.


Angetrieben wird der Aspid von einem zwei Liter großen Vierzylinder, der als Saugmotor auf 270 PS und mit Kompressor auf 400 PS kommt. Kombiniert wird der Motor mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe.Weil das Chassis aus Kohlefaser  und Aluminium gefertigt wird - es soll selbst den FIA-Crashtest überstehen - bleibt das Gewicht des Aspid bei knapp 700 Kilogramm. So soll er in 2,8 Sekunden auf 100 und in 5,9 Sekunden auf 160 km/h beschleunigen können. Die Höchstgeschwindigkeit stellt sich elektronisch eingebremst bei 250 km/h ein. Auch in Sachen Querbeschleunigung soll der Aspid in Extrembereiche vorstoßen können. Maximal 1,6 g werden hier vom Hersteller genannt. Das elektronisch geregelte Fahrwerk kann zudem über einen Touchscreen in der Mittelelkonsole bequem vom Fahrersitz aus konfiguriert werden.

Entwickelt wurde der Aspid von einem Ingenieursteam rund um Ignacio Fernandez Rodriguez, einem ehemaligen Prodrive-Mitarbeiter, der schon das Mitsubishi Rallye-WM-Team betreut hat.

Der Aspid wird in Reus bei Barcelona komplett in Handarbeit gefertigt. Mehr als ein Auto pro Woche ist daher nicht zu erwarten. Die Auslieferung des mindestens 95.000 Euro teuren Zweisitzers soll ab Sommer 2009 erfolgen.

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