Aston Martin gründet AMR

Briten mit Performance-Tochter

03/2017 Aston Martin AMR Vantage Foto: Aston Martin 41 Bilder

Um sportliche Kundenwünsche künftig besser bedienen zu können, hat der britische Sportwagenbauer die Tochter AMR (Aston Martin Racing) gegründet. Vorgestellt wurde das neue Programm in Genf. In LeMans werden die ersten AMR-Renner gezeigt.

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Mit der neuen Abteilung AMR will Aston Martin den Brückenschlag zwischen seinen Rennaktivitäten und seinen Straßenmodellen schaffen. So sollen künftig von allen Modellen auch AMR-Versionen aufgelegt werden. Zudem soll es weiter verschärfte AMR Pro-Varianten geben. Zum Portfolio der neuen Performance-Tochter zählen Leistungssteigerungen, Karoserieanbauteile und individualisierte Innenräume.

Mehr Leistung und viel Rennflair

Als erste Appetithappen zeigte Aston Martin auf dem Genfer Autosalon die beiden Modelle Rapide AMR und Vantage AMR Pro. Der Rapide profitiert von einem Leistungsupdate auf 600 PS für den V12-Motor. Ausgeatmet wird über eine neue Vierrohrabgasanlage. In den Radhäusern stecken neue 21-Zoll-Felgen. Die Karosserie wir mit einem neuen Kühlergrill, einem neuen Frontsplitter, neuen Seitenschwellerverkleidungen, einem neuen Heckdiffusor sowie einer neuen Spoilerlippe auf dem Heckdeckel aufgewertet. Dazu gibt es eine Sonderlackierung mit giftgrünen Farbtupfern. Der Rapide AMR soll satte 338 km/h schaffen.

Im Rapide-Innenraum treffen Carbonsitzschalen auf zahlreiche Applikationen aus Kohlefaserlaminat und reichlich verlegtes Alcantara.

Noch extremer wurde der Vantage AMR Pro aufgestellt. Der zeigt sich direkt vom GT4-Rennwagen inspiriert. Der Achtzylinder im Vantage legt auf 507 PS zu. Das Fahrwerk ist voll einstellbar. In den Radläufen drehen sich 19 Zoll große Zentralverschlussfelgen mit Michelin-Sportpneus. Auch hier gibt es eine Sonderlackierung mit giftgrünen Akzenten, dazu mächtiges Flügel- und Spoilerwerk an beiden Fahrzeugenden, das zusammen mit der Motorhaube direkt vom GTE-Wettbewerbsmodell stammt. Auch den Vantage-Innenraum zieren viel Carbon und Alcantara.

Vom Vantage sollen in dieser Form 7 Exemplare gebaut werden, vom Rapide ganze 210 Fahrzeuge. Preise wurden nicht genannt.

AMR-Modelle mit LeMans-Premiere

Im Rahmen den 24-Stunden-Rennes in LeMans zeigen die Briten die ersten zivileren Aston Martin AMR-Modelle auf Basis des Vantage. Diese sollen weltweit auf 300 Exemplare limitiert werden. 100 davon entfallen auf den Vantage mit V12-Motor, 200 Vantage AMR werden mit einem V8 bestückt. Von beiden Varianten soll es Coupé und Roadster-Versionen geben. Die Preise für die AMR-Modelle sollen bei 126.995 Euro starten.

Zu den Features der AMR-Modelle gehören Aerodynamikanbauteile aus Carbon, spezielle Leichtmetallfelgen, Titan-Sportabgasanlagen, Alcantara-Ausstattungen für die Coupés und Leder-Interieurs für die Roadster. Dazu gibt es jeweils spezielle Farbthemen, die Interieur und Exterieur aufeinander abstimmen.

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