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Aston Martin

Briten entwerfen Power-Boat und U-Boot

Aston Martin Project Neptune U-Boot Foto: Aston Martin 13 Bilder

Aston Martin geht auf und unter das Wasser. Mit den Partnern Quintessence Yachts und Triton entwerfen die Briten ein Power-Boat sowie ein U-Boot.

29.09.2017 Tobias Grüner

Aston Martin wagt sich erneut aufs Wasser. Oder besser gesagt unter Wasser. Nachdem die Briten bereits vor knapp einem Jahr ein Power-Boat gezeichnet hatten, ist jetzt ein U-Boot dran.

Aston Martin Project Neptune U-Boot Foto: Aston Martin
Das Drei-Mann-U-Boot von Triton wird von Aston Martin neu in Form gebracht.

Zusammen mit den Spezialisten von Triton Submarines soll unter dem Codenamen Project Neptune ein Mini-Luxus-U-Boot entworfen werden. Das Klein-U-Boot soll Abenteurer, Super-Yacht-Besitzer und Forscher ansprechen. Als Basis für das Project Neptune dient das Drei-Mann-U-Boot von Triton, das von Aston Martin neu in Form gebracht wird. Dabei sollen auch Anklänge an den kommenden Hypersportwagen Valkyrie zu sehen sein.

Power-Boat im Aston Martin-Style

Bereits im September 2016 hatten die Designer des britischen Sportwagen-Bauers zusammen mit den Spezialisten von Quintessence Yachts ein luxuriöses Power Boat namens AM37 auf Kiel gelegt. Das Ziel der Entwickler lag darin, die DNA von Vulcan, DB11 oder One-77 in eine sportlich-elegante Yacht zu verpflanzen.

Geld spielte dabei natürlich nur eine untergeordnete Rolle. Die Aston Martin-Gestalter durften sich ordentlich austoben. Highlight des Exterieurs ist die doppelt gewölbte Windschutzscheibe, die sich in einem Stück über das komplette Vorderdeck biegt. Steht das Bötchen im Hafen, fährt auf Knopfdruck eine Schutz-Abdeckung aus 3 Carbon-Tafeln über den kompletten Innenraum.

Der Schutz ist auch notwendig. Im Interieur kommen jede Menge feiner Materialien wie Leder, Aluminium und Kohlefaser zum Einsatz, die man aggressivem Salzwasser nicht aussetzen will. Für den Komfort der bis zu 8 Passagiere ist ebenfalls gesorgt: An Bord befinden sich unter anderem eine Klimaanlage, ein Mikrowellen-Ofen, eine Kaffee-Maschine und auch eine Toilette.

Aston Martin Powerboat AM37 Foto: Aston Martin
Feine Materialien und perfekte Verarbeitung im Interieur - wie man es von Aston Martin gewohnt ist.

Im Cockpit sollen das Leder-Lenkrad und das Karbon-Armaturenbrett in Sachen Styling an die Sportwagen von Aston Martin erinnern. Das Navigation-System, der Daten-Monitor und die Entertainment-Anlage sind in einer volldigitalen Multimedia-Einheit untergebracht. Zu dieser gehört auch ein großer Touchscreen.

Aston Martin AM37 in drei Antriebsvarianten

Der Name AM37 verrät bereits die Länge des kompakten Cruisers: 37 Fuß – das entspricht 11,27 Metern. In Sachen Antrieb bietet der Hersteller seinen Kunden gleich mehrere Optionen. Die Standard-Version kommt entweder mit zwei 370 PS starken Diesel-Triebwerken oder zwei 430 PS starken Benzinern.

Dazu ist auch noch eine Power-Version namens AM37S im Angebot. Hier sorgen zwei 520 PS starke Benzin-Motoren für Top-Speeds von über 50 Knoten. Das sind 92,6 km/h in bekannter Währung. Apropos Währung: Zum Preis wollten Aston Martin und Quintessence Yachts noch keine Angaben machen.

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