Aston Martin Rapide S auf dem Autosalon Genf

Luxus-Coupé mit Power-Nachschlag

Aston Martin Rapide S Foto: Aston Martin 16 Bilder

Aston Martin hat den viertürigen Sportler Rapide komplett überarbeitet. Rapide S heißt nun die Ablösung. Premiere feiert der Neue auf dem Genfer Autosalon.

Um die erstarkte Konkurrenz im Feld der viertürigen Luxus-Coupés in Schach zu halten, bessert Aston Martin nach. Das künftig Rapide S getaufte Modell trägt eine neue Front mit einem deutlich vergrößereten Kühlergrill und ohne Mittelsteg. Die ausgeprägtere Spoilerlippe soll zudem den Auftrieb an der Vorderachse minimieren.

Aston Martin Rapide S
Genf-Premiere für den Aston Martin Rapide S 1:00 Min.

Aston Martin Rapide S legt um 81 PS zu

Um die aerodynamische Balance zu gewährleisten wurde auch das Heck überarbeitet. Das Heckbürzel des Aston Martin Rapide S wurde mittig deutlich höher gezogen, um ebenfalls mehr Abtrieb zu generieren. Neu gezeichnet wurde auch die Schürze mit dem Diffusoreinsatz.

Einen großen Schritt vorwärts geht es auch unter der Motorhaube. Der Sechsliter-V12-Saugmotor legte von 477 auf nun 558 PS zu und dreht dabei nun satte 6.750/min., 750/min. höher als bisher. Das maximale Drehmoment stieg von 600 auf 620 Nm. Mit dem Leistungsplus sinkt die Spurtzeit des Aston Martin Rapide S um 0,3 Sekunden auf nun 4,9 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 306 km/h angegeben, 11 km/h schneller als bisher. Der Spritverbrauch soll dagegen um 7 %  gesunken sein.

Adaptives Fahrwerk und aufgewertetes Interieur

Der um 19 mm tiefer eingebaute V12 des Aston Martin Rapide S soll den Gesamtschwerpunkt absenken, das adaptive Dämpfersystem, das über drei Fahrprogramme vorkonfiguriert werden kann, die Straßenlage optimieren.

Zu den neuen Optionen zählt ein Carbon-Exterieur-Paket, das die Außenspiegel, den Front-Splitter, den Heckdiffusor und die Einlagen in den nun weiß gehaltenen Rückleuchten in Kohlefaser hüllt. Der Innenraum kann mit Pianolack-Applikationen und neuen Oberflächenmaterialien aufgewertet werden. Der Wählknopf für die Fahrstufe ist aus Glas gefertigt. Als weitere Option führen die Briten zweifarbiges, perforiertes Leder für Sitze und Lenkrad ein.

Bestellbar soll der neue Aston Martin Rapide S bereits ab Ende Februar sein. Preise wurden noch nicht genannt.

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