Neuer Audi A1 Sportback (2018): Marktstart, Preis

Vorstellung des Kleinwagens

Audi A1 Sportback (2018) Audi A1 Sportback (2018) Audi A1 Sportback (2018) Audi A1 Sportback (2018) 31 Bilder

Audi ersetzt nach acht Jahren den A1 durch ein neues Modell auf Basis des MQB A0. Damit nutzt der Mini-Konkurrent dieselbe Technik wie VW Polo und Seat Ibiza. Wir saßen schon drin: Erste Eindrücke, Fakten, Bilder und Preise finden Sie hier.

Mit dem neuen A1 ersetzt Audi sein ältestes Modell im Programm. Der Kleinwagen wechselt nach acht Jahren Bauzeit von der Plattform PQ25 auf den Modularen Querbaukasten MQB A0. Technisch ist der A1 mit Seat Ibiza und VW Polo verwandt, das bringt neben mehr Platz auch ein neues Infotainment, mehr Assistenzysteme und die aktuellen Motoren mit drei und vier Zylindern.

830.000 A1 seit 2010

Über 830.000 A1 hat Audi seit 2010 verkauft. Im Vergleich zu den größeren Modellen sind es mehr Käuferinnen, die auch jünger sind als bei Audi üblich. Ein maskulines und muskulöses Design schade da nicht, denkt sich Audi und gestaltet den neuen A1 entsprechend kantiger.

Nicht mehr als Dreitürer

Der MQB A-Null bringt mehr Spurweite und längerem Radstand: Die Karosserie ist drei Zentimeter breiter, einen flacher und gut fünfeinhalb Zentimeter länger. Der Radstand wächst um neun Zentimeter, das entspannt die Platzverhältnisse auf der Rückbank. Der Kofferraum wächst auf 335 Liter – das ist Golfklasse-Niveau. Die umgreifende Heckklappe spart sich Audi: zu teuer und aufwendig bei überschaubarem Nutzen. Wichtigste Änderung: Die Dreitürer-Variante wird es in Generation 2 nicht mehr geben – auch schon beim Plattformspender VW Polo flog der Dreitürer aus dem Programm.

Audi-Neuheiten
Zwölf E-Autos auf vier Plattformen bis 2025

Von ganz oben kommt die Infotainment-Architektur: Die stamme vom A8, informiert Audi. Ein echter Sprung in die Moderne: Sprachsteuerung und Touchflächen statt Drehdrückknöpfchen. Das System versteht ganze Sätze, geht online, lädt Smartphones induktiv in einer Ablage vor dem Schalthebel, koppelt Apps per Android Auto und Apple Carplay.

Erster Eindruck

Audi A1 Sportback (2018) Foto: Audi
Erster Eindruck: Dem A1 tut die neue Technik gut.

Ganz schön eckig, der Kleine: Statt pummeliger Knuffigkeit zeigt der A1 nun Kanten, macht auf dicke Backen. Auch innen zeigt der Kleine Kanten, aber auch ganz neue Qualitäten. Drei Zentimeter mehr Breite und der neun Zentimeter längere Radstand sind spürbar: Ein Kleinwagen ist der A1 immer noch, aber einer für vier Personen. Nicht ganz so gut ist die Sicht nach schräg hinten; die breite C-Säule steht erinnert fast ein wenig an den Golf. Die Ergonomie passt, die Kunststoffe wirken teilweise günstiger als von Audi gewohnt. Cool: das serienmäßige Tachodisplay. Die Bedienbarkeit des Infotainment geht spürbar leichter, das Touchdisplay reagiert schnell auf Eingaben und beeindruckt mit seiner scharfen Anzeige.

Assistenz: Abstandstempomat bis 200 km/h

Die Assistenzsysteme nutzen eine Kamera, um Verkehrsschilder, Fußgänger und den Straßenrand zu erkennen und den Fahrer entsprechend über Vorschriften zu informieren, vor Gefahren zu warnen oder sie durch Bremsen zu verhindern. Ein Radar hilft beim Abstand halten, das soll bis 200 km/h funktionieren. Nicht alle Motoren werden diese Geschwindigkeit erreichen, in der Basis tut ein Dreizylinder mit einem Liter Hubraum Dienst – A1-Fahrer kennen den Basismotor bereits. Nun heißt er, entsprechend der neuen Hierarchiekürzel 25 TFSI. Es gibt ihn auch als 30 TFSI mit 116 PS.

Motoren von 95 bis 200 PS

Im 35 TFSI steckt der neue 1,5-Liter-Vierzylinder, wie ihn auch VW im Golf verwendet. Im A1 leistet der EA 211 evo 150 PS. Vorläufiges Topmodell ist der 40 TFSI mit 200 PS aus dem EA-888-Zweiliter, der im VW-Konzern auch Golf, Superb und T6 antreibt. Alle Benziner haben einen Partikelfilter, sind sauber nach Euro 6d Temp und können gegen Zuzahlung mit DSG bestellt werden.

Marktstart und Preise

Bestellbar ist der A1 ab Juli, zu Händlern und Kunden kommt er im November 2018. Die Preise beginnen bei etwa 19.500 Euro und liegen damit leicht oberhalb der aktuellen Tarife für einen A1 Sportback. Einen Dreitürer gibt es nicht mehr.

Fazit

Technisch tut der Modellwechsel dem A1 gut, auch die Alltagstauglichkeit nimmt zu. Schade, dass es keinen Dreitürer mehr gibt, schön dass die Motorenpalette so breit ist.

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