Audi A3 E-Tron auf der Shanghai Auto Show

Technik hochverdichtet

Audi A3 E-Tron Concept Foto: Audi 12 Bilder

Mit dem Audi A3 E-Tron Concept präsentiert der Ingolstädter Autobauer auf der Shanghai Auto Show ein viertüriges Stufenheckmodell, das eine Vielzahl an Konzerntechnikkomponenten in sich vereint.

Die Audi A3-Stufenheckkarosserieversion ist bereits seit ihrem Debüt auf dem Genfer Autosalon bekannt. Für den Auftritt auf der Shanghai Auto Show wurde der Viertürer weiter verfeinert und mit zahlreichen neuen Technikkomponenten bestückt.

Zahlreiche Bauteile aus CFK und neu gezeichnete 20 Zoll-Leichtmetallfelgen mit Reifen der Dimension 245/30 schärfen das Profil der Audi A3 Limousine. Zudem drücken sie das Gewicht des Hybridmodells auf 1.720 Kilogramm.

Hybridantrieb mit 238 PS und 2,2 Liter Verbrauch

Hybrid gibt auch das Stichwort für den Antriebsstrang des Audi A3 E-Tron Concept. Der Plug-in-Hybrid wird von einem 211 PS starken 1,4 Liter-TFSI in Kombination mit einem 20 kW starken Elektromotor angetrieben. Mit einer Gesamtsystemleistung von 238 PS soll das Stufenheckmodell in 6,8 Sekunden von Null auf 100 km/h beschleunigen, die Höchstgeschwindigkeit mit 231 km/h angegeben. Trotz aller Dynamik soll sich der Spritkonsum mit durchschnittlich 2,2 Liter auf 100 Kilometer dagegen eher bescheiden geben. Dank der 12 kWh großen Lithium-Ionen-Akkus hinter den Rücksitzen soll der Audi A3 E-Tron Concept bis zu 54 Kilometer auch rein elektrisch zurücklegen können.

Geschaltet wird per Siebengang-DSG. Die manuelle Gangwahl erfolgt per Schaltpaddel am Lenkrad, vorgewählt werden können die Fahrstufen per Tastendruck auf der Mittelkonsole. Für die Umsetzung der Motorleistung auf die Fahrbahn sorgt ein vom Audi RS3 abgeleitetes Fahrwerk. Das einstellbare Fahrdynamiksystem stellt zudem fünf Programme bereit, die eine Spreizung vom ökonomisch bis betont sportlich erlauben.

Neue Bediensysteme

Moderne Zeiten spiegelt auch das luxuriös ausgelegte Cockpit wider. Das neu entwickelte Kombiinstrument visualisiert die Fahr- und Ladezustände des Hybridantriebs, ein Powermeter zeigt die abgerufene Leistung an. Der Bildschirm des MMI-Systems lässt sich aus der Armaturentafel ausfahren. Dessen Steuerung mit einem Touchpad findet sich im Audi A3 E-tron nun direkt auf dem bekannten Dreh-Drück-Steller - eine Lösung, die bald auch in Serienmodellen zu finden sein soll. Per UMTS-Modul soll der Audi-Pilot allzeit online gehen können, seine Mitfahrer im Fond finden Anschlussmöglichkeiten für iPads vor.

Völlig banal wirkt dagegen der hundsordinäre Kofferraum, der trotz Akku-Modulen noch mit einem Ladevolumen von 410 Liter aufwarten kann. Denn auch wenn der Audi A3 E-Tron viel Hightech in sich bündelt, bleibt er doch nur ein Auto.

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