6 Ausgaben testen + attraktive Prämie sichern!

6 Ausgaben auto motor und sport mit 25% Preisvorteil zum Preis von nur 17,60 € (ggf. zzgl. 1 € Zuzahlung) testen.

Dazu eine unserer zahlreichen attraktiven Prämien sichern!

Weitere Infos und Bestellung HIER!

Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Audi A7 Sportback (2018)

Sitzprobe im Viertürer-Coupé mit A8-Technik

Audi A7 Foto: Tobias Sagmeister 34 Bilder
Update

Audi stellt den neuen A7 vor. Das Viertürer-Coupé nutzt A8-Technik: 48-Volt-Mildhybrid, Allradlenkung und autonome Funktionen. Der Innenraum bietet mehr Platz als bisher – wir haben die ausführliche Sitzprobe gemacht.

19.10.2017 Andreas Of, Gregor Hebermehl 17 Kommentare

Der neue Audi A7 hat einen breiteren, aber flacheren Singleframe-Grill als der neue A8. Auch im Vergleich zum Vorgänger wurde der Markengrill breiter, bekam außerdem schärfere Kanten. Am Licht ist die neue Generation ebenfalls erkennbar: 12 Segmente stehen in den Scheinwerfern nebeneinander, gegen Aufpreis baut Audi HD Matrix LED- und Laserlicht ein.

Neuer A7 mit alten Abmessungen

Audi A5 Sportback 3.0 TDI, Audi A7 Sportback 3.0 TDI
Das neue Fließheck-Coupé innen und außen im Video 5:18 Min.

Die Maße der Karosserie haben sich nicht verändert: Der Viertürer ist 4,97 Meter lang und 1,91 breit sowie 1,42 Meter flach. Den Radstand gibt Audi mit 2,93 Meter an. Die lieferbaren Räder sind bis zu 21 Zoll groß. Das Heck ist leicht eingezogen, die Rückleuchten mit ihren jeweils 13 Segmenten verbindet ein Lichtband. Darüber fährt ab 120 km/h ein Heckspoiler aus. Scheinwerfer und Rücklichter zeigen beim Öffnen und Schließen des A7 eine sogenannte Licht-Choreografie.

Zwei Touchscreens serienmäßig

Innen orientiert sich der A7 im Bedienkonzept am A8. Serienmäßig ist ein 10,1-Zoll-Display in die Mittelkonsole integriert, bedient wird das Auto über MMI Touch Response: zwei Touchscreens ersetzen den bisher bekannten Drehdrücksteller samt einiger Tasten und Schalter. Das obere Display für das Infotainment ergänzt ein darunter liegendes 8,6-Zoll-Display für Klima, Komfortfunktionen und Texteingabe. Gegen Aufpreis ist das obere Display 12,3 Zoll groß, ein optionales Head-up-Display projiziert Informationen ins Fahrer-Sichtfeld.

Infotainment und Assistenz wie im A8

Audi A7 (2018) Foto: Audi
Das Bedienkonzept mit zwei Touchscreens übernimmt der A7 vom A8.

Infotainment und Connectivity stammen vom A8. Das geht bis hin zu Car-to-X-Funktionen, mit denen sich Audi-Modelle gegenseitig über Gefahren und Verkehrszeichen informieren können. Autonomes Parken soll im Lauf des Jahres 2018 verfügbar sein.

Drei Assistenz-Pakete wird Audi anbieten: Parken, Stadt und Tour. Wer alle drei bucht, bekommt 39 Fahrer-Assistenzsysteme, die Informationen dafür liefern je fünf Kameras und Radarsensoren, 12 Ultraschallsensoren und ein Laserscanner. Die Informationen laufen im zentralen Fahrerassistenz-Steuergerät (zFAS) zusammen.

Neuer Audi A8 (2017)Unterwegs mit 48 Volt und Allradlenkung

Sitzprobe Audi A7

Schnell die große Fahrertür öffnen und nichts wie rein in den dicht umlagerten Wagen – bei so einer Weltpremiere will natürlich jeder mal hinter dem Steuer des neuen Wagen gesessen haben. Und das Steuer im neuen Audi A7 ist schick – unten abgeflacht und mit zwei dünnen seitlichen Speichen wirkt es nicht mit Funktionen überladen und schon gar nicht so optisch schräg wie das Steuerrad im neuen A8.

Viel Spaß mit dem Doppelbildschirm

Audi A7 Foto: Tobias Sagmeister
"Extrem bequeme Sitze mit gutem Seitenhalt für Rücken und Oberschenkel und ein ergonomisch perfekt positionierter Gangwahlhebel im neuen Audi A7.", so Redakteur Gregor Hebermehl bei seiner Sitzprobe.

Der Instrumenten-Bildschirm vor dem Lenkrad ist extrem klar und lässt sich entsprechend gut ablesen. Vertikale Linien ziehen sich am Cockpit entlang und in der breiten Mittelkonsole sitzt der neue Doppelbildschirm – die gesamte Gestaltung nennt Audi eine „digitale Bühne für den Fahrer“. Den unteren Schirm kannst Du prima bedienen, wenn Du Dein Handgelenk auf dem sich sehr angenehm anfühlenden Gangwahlhebel ruhen lässt. Wenn Du auf dem Bildschirm eine Funktion anwählst, gibt dieser per Vibration Feedback – und die Stärke dieser Vibration lässt sich von null bis drei einstellen. Auch per Finger eingegebene Schreibschrift versteht das System – selbst wenn die Buchstaben übereinander geschrieben werden. 5.000 verschiedene Schirm-Layouts für alle möglichen Bedienfunktionen haben die Audi-Ingenieure programmiert. Links neben dem Lenkrad lassen sich die Lichtfunktionen über eine glänzend schwarze Touchfläche einstellen – berührst Du diese Fläche mit Deinem Finger, werden die dort dargestellten Symbole deutlich heller. Noch ein Wort zur Mittelkonsole: Zwischen den Sitzen befindet sich ein Ablagefach. Der lederbezogene Deckel dieses Faches ist der massivste und hochwertigste Innenraumdeckel, den Du je in der Hand hattest.

Während der untere Bildschirm beispielsweise zur Bedienung der Klimafunktionen da ist, arbeitet die obere Anzeige als Infotainment-Bildschirm. Dieser obere Schirm sitzt immer noch unter den mittleren Lüftungsdüsen. Zwar gilt eine Positionierung des Bildschirms direkt am oberen Ende des Armaturenbretts als ergonomisch gut, aber Du verstehst auch schnell, dass die von Audi gefundene Lösung die optisch schickere ist. Und: Wer keine Lust auf die Bedienung per Bildschirm hat, kann viele Funktionen auch per kräftig überarbeiteter Spracheingabe steuern: Das System versteht beispielsweise Kommandos wie „Mir ist kalt.“ Und schlägt dann verschiedene Wunschtemperaturen vor.

Richtig gute Sitze

Die Sitze hier vorne sitzen sich richtig bequem und geben perfekten Seitenhalt für Deinen Rücken und Deine Oberschenkel – ein bisschen Kurvenwedelei kann Dich hier also nicht aus Deiner angestammten Position rütteln. Über Deinem Kopf gibt es jede Menge Luft und die Beine können auch Großgewachsene entspannt ausstrecken – und ihren linken Fuß dann auf die große Ablage und den rechten aufs Gaspedal oder das riesige Bremspedal stellen.

Beim Blick nach hinten ist die Heckscheibe sehr weit weg und die Übersicht etwas eingeschnürt – hier werden beim Rückwärtsmanövrieren die zahlreichen Assistenten helfen. Die witzigen kleinen Dreiecks-Seitenscheiben Rechts und Links am Ende der Fahrzeugkabine lassen zwar Licht in den Wagen, aber die rechte Scheibe wird aus Fahrersicht von der Kopfstütze des Beifahrers verdeckt. Trotzdem macht der Blick nach hinten Spaß – und zwar über die Spiegel: Der Innenspiegel ist randlos ausgeführt und die Außenspiegel sind trotz ihrer ordentlichen Größe pfiffig designt und ermöglichen einen guten Blick nach hinten.

Auch im Fond Platz und feinste Verarbeitung

Audi A7 Foto: Tobias Sagmeister
Enorme Kniefreiheit im Fond und nach oben ist auch für Sitzgrößen noch ein bisschen Luft - aber nicht viel.

Ab in die zweite Reihe, die von drei Personen besetzt werden kann – wenn diese Möglichkeit in so einem Oberklasse-Fahrzeug ausgenutzt wird, sähe das sicher recht lustig aus. Auch hier im Fond sind die Sitze schön ausgeformt und das Leder fasst sich gut an. Die Nähte im gesamten Fahrzeug sind mit unwirklicher Präzision gesetzt – andere Nähte möchtest Du jetzt einfach nicht mehr sehen.

Die Kniefreiheit ist auch im Fond enorm, selbst wenn sich der Vordermann eine ordentliche Portion Platz gegönnt hat. Der Kopf von Sitzriesen kommt dem Dachhimmel zwar nahe, berührt ihn aber nicht. Irgendwie ist es den Designern gelungen, das nach hinten abfallende Dach noch in einer akzeptablen Höhe zu halten. Die Türen sind mit Leder, offenporigem Holz und kühlem Metall verkleidet – das fasst sich gut an und sieht perfekt aus – die Abwesenheit von billigen Kunststoffoberflächen tut dem Auge gut. Die Haltegriffe über den Türen wirken zwar dezent, sind aber eher harte Plastikteile – aber viel mehr haben wir von diesem Material nicht im Innenraum des neuen A7 gefunden.

Audi A7 Foto: Tobias Sagmeister
"Außen noch viel schicker als auf Fotos und innen richtig toll mit hochklassigem Design und hochwertigen Materialien in feinter Verarbeitung - der neue Audi A7 ist ein Treffer.", meint Redakteur Gregor Hebermehl.

Am Ende der Mittelkonsole sitzt ein Bildschirm für die Klimaregelung im Fond – eine schickere Möglichkeit, im Fond die Klimatisierung einzustellen, hast Du bisher noch nicht gesehen.

Allradlenkung und Sportdifferenzial

Das Fahrwerk verfeinern Bausteine aus der elektronischen Fahrwerkplattform (EFP). Dazu gehören neben weiterentwickelten Achsen auch die Optionen Luftfederung und Allradlenkung. Ein Überlagerungsgetriebe an der Vorderachse variiert die Lenkübersetzung, zusätzlich schlagen bei niedriger Geschwindigkeit die Hinterräder bis zu 5 Grad ein. Das erhöht die Agilität und reduziert den Wendekreis um 1,1 Meter. Ab 60 km/h lenken die Hinterräder mit und verbessern so den Geradeauslauf sowie die Spurstabilität. Gegen Aufpreis verteilt das Sportdifferenziel die Kraft aktiv zwischen den Hinterrädern und hilft dem Viertürer damit zusätzlich ums Eck.

Audi A7 (2018) Foto: Audi
Zunächst bietet Audi den A7 mit einem 3.0-V6-Turbo an.

Zunächst verkauft Audi den A7 mit einem 3.0-V6-Turbo. Der Benzin-Direkteinspritzer liefert 340 PS und 500 Nm über ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe an den Allradantrieb. In 5,3 Sekunden beschleunigt der A7 55 TFSI von null auf 100 km/h, bei 250 km/h greift die elektronische Abregelung. Der V6 ist mit einem 48-Volt-Bordnetz kombiniert, das den Audi zwischen 55 und 160 km/h im mit ausgeschaltetem Motor im Schubbetrieb rollen lassen kann („Segeln“). Die Start-Stopp-Funktion kann den Motor bis 22 km/h ausschalten und wieder innerhalb kürzester Zeit auf die nötige Drehzahl bringen. Die Mildhybrid-Technik soll den Praxisverbrauch um bis zu 0,7 Liter/100 km senken. Im NEFZ verbraucht der A7 6,8 Liter Super/100 km. Das entspricht 154 g CO2/km.

Preise ab 67.800 Euro

Der neue Audi A7 55 TFSI Quattro S-Tronic kostet ab 67.800 Euro und kommt Ende Februar 2018 auf den deutschen Markt.

Anzeige
Audi A7 Audi A7 ab 496 € im Monat Sixt Neuwagen: Leasing & Vario-Finanzierung Jetzt Fahrzeug konfigurieren
Audi A7 Audi Bei Kauf bis zu 33,95% Rabatt Jetzt Fahrzeug konfigurieren
Neuester Kommentar

Warum gibt es nur 6 Bilder und kein einziges von der Seite? 😮

neumi 19. Oktober 2017, 21:32 Uhr
Neues Heft
Neues Heft auto motor und sport, Ausgabe 22/2017, Heftvorschau
Heft 22 / 2017 12. Oktober 2017 202 Seiten Heftinhalt anzeigen Jetzt für 3,90 € kaufen Artikel einzeln kaufen
Gebrauchtwagen Angebote
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden