Audi

Bester Jahresstart der Unternehmensgeschichte

Foto: ams

Der Autobauer Audi hat das beste erste Quartal der Unternehmensgeschichte hingelegt. In den ersten vier Monaten 2006 stieg die Zahl der Auslieferungen an Kunden weltweit um 12,1 Prozent auf 304.000 Fahrzeuge. Nach dem starken Start ins Jahr könne die Zahl von 829.109 verkauften Autos im vergangenen Jahr voraussichtlich um sechs Prozent gesteigert werden, sagte Audi-Chef Martin Winterkorn am Mittwoch (17.5.) auf der Hauptversammlung in Ingolstadt.

Wesentlichen Anteil am starken ersten Quartal hatten der Audi A8 mit einem Plus von 19,1 Prozent und der Audi A6, der um 42 Prozent auf 80.000 ausgelieferte Fahrzeuge zulegen konnte. Obwohl Winterkorn insgesamt nur verhalten optimistisch auf den weiteren Verlauf des Jahres blickt, zeigte er sich durch die Audi-Entwicklung im Anspruch bestärkt, Audi zu erfolgreichsten Premiumanbieter machen zu wollen: "Unser langfristiges Ziel heißt, die weltweit erfolgreichste Premiummarke zu werden. Die jüngsten Zahlen sprechen dafür, dass wir diesem Ziel immer näher rücken." Allerdings bleibe der Konkurrenzkampf in der Branche hart, und grundlegend bessere Marktbedingungen seien nicht in Sicht. "Es gilt das Prinzip: Verdrängen, um nicht verdrängt zu werden", sagte Winterkorn.

Umsatz und Ertrag will die VW-Tochter in diesem Jahr mindestens stabil halten. 2005 hatte Audi bei einem Absatzwachstum von 6,4 Prozent ein Umsatzplus von 8,5 Prozent auf 26,6 Milliarden Euro eingefahren. Der Vorsteuergewinn legte um 15 Prozent auf gut 1,3 Milliarden Euro zu. "Wir erwarten, dass die wesentlichen finanziellen Erfolgsgrößen inklusive Ergebnis in diesem Jahr mindestens genauso gut ausfallen werden wie im Vorjahr", sagte Winterkorn.

In den ersten vier Monaten steigerte Audi den Umsatz auch dank des kräftigen Absatzwachstums deutlich um 17,3 Prozent auf 10,05 Milliarden Euro. Die Auslieferungen lagen um 12,1 Prozent über Vorjahresniveau bei 304.414 Autos. Im April hatte sich das Wachstumstempo dabei auch zyklusbedingt verlangsamt. Mit 77.619 Autos wurden 4,5 Prozent mehr Fahrzeuge ausgeliefert als im Vorjahresmonat.

Das Ziel, Ende 2008 die Marke von einer Million verkauften Autos zu knacken, bekräftigte Winterkorn. Bis 2015 sollten dann mindestens 1,4 Millionen Autos verkauft werden. Konkurrent BMW hatte am Vortag auf seinem Aktionärstreffen ein neues Absatz-Ziel von 1,6 Millionen Autos für das Geschäftsjahr 2010 ausgegeben. Audi setzt bei seinen Plänen auch auf Wachstumsmärkte wie China. In den USA bestehe ebenfalls noch großes Potenzial, sagte Winterkorn. "Dabei wird der neue Audi Q7 natürlich eine wichtige Rolle spielen, der in diesen Tagen in den US-Markt eingeführt wird."

Aktionärsvertreter würdigten zwar teils den guten Geschäftsverlauf der VW-Tochter, kritisierten aber den Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Mutter VW. Auch Zweifel an der Strategie für die spanische VW-Tochter Seat wurden geäußert. So sprach Jörg Pluta von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz von einem "fast schon sinkenden Schiff".

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