Audi-Bilanz

Audi verkaufte 2010 soviele Autos wie nie

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Audi ist im Jahr eins nach der Krise von Rekord zu Rekord geeilt. Weltweit verkaufte die VW-Tochter so viele Autos wie nie. Für 2011 ist der Konzern optimistisch, allerdings warnen die Ingolstädter vor zu großer Euphorie - und verkneifen sich vorerst eine Prognose.

Audi hat angesichts des weltweiten Autobooms 2010 so viel Geld verdient wie nie zuvor und will 2011 nahtlos an das Rekordjahr anknüpfen. Allerdings warnte Vorstandschef Rupert Stadler davor die Risiken für die Weltwirtschaft zu unterschätzen. "Unwägbarkeiten auf den Finanz- und Rohstoffmärkten haben das Potenzial, die Aufbruchstimmung jederzeit einzudämpfen", sagte
Stadler am Dienstag (8.3.) bei der Bilanzvorlage in Ingolstadt seinem Redetext zufolge.

In China und USA legte Audi zu

Die VW-Tochter profitierte im vergangenen Jahr deutlich von der Erholung der Märkte in Europa, aber auch von der ungebrochenen Nachfrage in China. Auch im für Audi eher schwierigen US-Markt legte der Oberklassehersteller deutlich zu. "Wir wachsen nicht nur in China, sondern in vielen Regionen weltweit", sagte Stadler.

Der Konzern war mit einem Absatzplus von 21,6 Prozent im Januar und Februar wie die Rivalen von BMW und Daimler stark in das neue Jahr gestartet und arbeitet in seinen Werken mittlerweile an der Auslastungsgrenze. Bereits jetzt erwartet das Unternehmen das beste erste Quartal in der Geschichte.

Audi-Umsatz stieg um knapp 19 Prozent

Unter dem Strich verbuchte die VW-Tochter im vergangenen Jahr einen Gewinn von 2,63 Milliarden Euro - beinahe doppelt so viel wie im Krisenjahr 2009. Die Ingolstädter tragen damit eine stattliche Summe zum Rekordergebnis der Mutter von mehr als 7 Milliarden Euro bei. Der Umsatz wuchs um knapp 19 Prozent auf 35,4 Milliarden Euro. Ein konkrete Prognose für 2011 machte Stadler zunächst nicht. Volkswagen legt am Donnerstag die Bilanz für 2010 vor.

Audi hatte im vergangenen Jahr bereits einen Absatzrekord eingefahren und weltweit 1,09 Millionen Autos verkauft, 15 Prozent mehr als 2009. In diesem Jahr wollen die Ingolstädter mit mehr als 1,2 Millionen verkauften Fahrzeugen eine neue Bestmarke setzen. Auf dem deutschen Heimatmarkt stagnierten die Verkäufe 2010 aber nahezu.

Lamborghini-Absatz ging zurück

Einzig der Absatz der Luxusmarke Lamborghini ging im vergangenen Jahr um gut 14 Prozent auf 1.302 verkaufte Sportwagen zurück - vornehmlich wegen des Produktionsstopps für den Murciélago, der erst in den kommenden Monaten ersetzt wird.

Freuen dürfen sich die Mitarbeiter, die der Konzern mit einem dicken Scheck für die vergangenen zwölf Monate belohnt. Im Schnitt zahlt Audi seinen 42.500 Mitarbeitern in Deutschland 6.513 Euro. An den Standorten in Belgien und Ungarn gibt es ähnlich hohe Prämien. Insgesamt beschäftigt Audi weltweit rund 60.000 Menschen.

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