Audi-Geschäft brummt

Auch Audi zieht Tariferhöhung vor

Audi Produktion Györ Ungarn Foto: Audi

Auch Audi zieht angesichts des brummenden Geschäfts die vereinbarte Tariferhöhung vor. Statt wie geplant zum 1. April 2011 bekommen die rund 45.000 Mitarbeiter an den deutschen Standorten der Volkswagen-Tochter bereits zum 1. Februar 2,7 Prozent mehr Geld, wie Audi am Freitag (29.10.) in Ingolstadt mitteilte.

"Die Audianer haben in den vergangenen Monaten ein Maximum an Leistung erbracht", sagte der Chef des Gesamtbetriebsrats Peter Mosch.

Audi fährt auf Rekordkurs

"Wie die aktuellen Absatzzahlen deutlich zeigen, haben wir die Wirtschaftskrise des vergangenen Jahres erfolgreich bewältigt und sind für die Zukunft bestens aufgestellt", sagte der neue Personalvorstand Thomas Sigi. Die Ingolstädter fahren nach dem Krisenjahr 2009 wieder auf Rekordkurs. Audi legte in den ersten neun Monaten kräftig zu und verdoppelte das operative Ergebnis verglichen mit dem Vorjahreszeitraum nahezu auf rund 2,3 Milliarden Euro.

In dieser Woche hatte der Zulieferer Bosch als erstes deutsches Großunternehmen angekündigt, die Entgelterhöhung von 2,7 Prozent um zwei Monate vorzuziehen. Der Konkurrent ZF erklärte daraufhin, Geschäftsleitung und Arbeitnehmer verhandelten derzeit über eine Sonderzahlung. Auch bei Porsche in Stuttgart gibt es solche Verhandlungen.

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