Neue Evolutionsstufe des Audi R8 LMS in Paris

GT3-Modell für den Kundensport weiterentwickelt

18/2018, Audi R8 LMS GT3 auf dem Autosalon Paris 2018 Foto: Stefan Baldauf / Guido ten Brink 5 Bilder
Autosalon Paris 2018

Seit 2015 ist der Audi R8 der zweiten Generation auch als Kundensport-Modell unterwegs. Für die Saison 2019 schiebt Audi nun das Facelift-Modell auf die Rennstrecken dieser Welt. Davon sollen vor allem die Kunden profitieren.

Auf dem Pariser Autosalon hat Hersteller Audi das Tuch von der nächsten Evolutionsstufe des Audi R8 LMS gezogen. Das GT3-Modell des R8 LMS wird für Kundensport-Piloten angeboten und ist ab November für 398.000 Euro (plus Mehrwertsteuer) zu haben. Nun, was bekommt man für sein Geld? Die Audi-Ingenieure haben Hand an Aerodynamik, Bremsenkühlung, Kupplung und Getriebe gelegt. Schon ein Blick ins Gesicht des Rennwagens zeigt den neuen Splitter und die leicht abgeänderte Karosserieform. Diese soll für einen konstanteren Abtrieb über verschiedene Bereiche hinweg sorgen. Eine höhere aerodynamische Stabilität verspricht die Audi Sport-Abteilung.

Audi R8 LMS Paris 2018 Foto: Audi
Durch verbesserte Luftführung heizen sich die Felgen im Rennbetrieb weniger auf. Dadurch bleibt der Reifendruck konstant.

Was die Bremsen betrifft, so wurden die Warmluftabfuhr und die Luftzufuhr an der angetriebenen Achse verbessert. Dadurch heizen sich die Felgen im Rennbetrieb weniger auf und die Luftdruckverhältnisse im Reifen bleiben stabil. Über eine angepasste Luftführung am Stoßfänger wurde die Bremsenkühlung auch an der Vorderachse optimiert.

Weniger Verschleiß im R8 LMS

Audi R8 LMS Paris 2018 Foto: Audi
Mit längerer Haltbarkeit der Verschleißteile will Audi die Wirtschaftlichkeit des neuen GT3-Modells steigern.

Insgesamt war es ein Ziel, das neue Kundensport-Modell wirtschaftlich noch attraktiver zu machen. So vergrößert beispielsweise ein Verschleißschutz für die Kupplungsfeder den Revisionsintervall des Teils um rund 50 Prozent. Dazu kommen eine überarbeitete Verzahnung und verstärkte Lager, was die Lebensdauer des sequenziellen Sechsganggetriebes verlängern soll. Auch die Differenzialsperre soll robuster geworden sein, und selbst nach mehreren tausend Kilometern im Rennbetrieb noch die gewünscht Sperrwirkung bereitstellen. Trotz der Modifikationen sinkt das Trockengewicht des R8 LMS GT3 – im Vergleich zur ersten Generation wurde das Homologationsgewicht um 25 Kilo reduziert.

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Gebaut wird der Kundensport-Rennwagen zusammen mit dem Serienmodell am Standort Heilbronn. Beide Varianten unterscheiden sich nicht allzu sehr; etwa durch angepasste Gussknoten, den Dachaufbau und natürlich einen Stahl-Überrollkäfig. Der 5,2-Liter-V10 mit 585 PS entsteht auf dem gleichen Fertigungsband, wie sein Serien-Pendant. Neue Baugruppen werden nur dann eingesetzt, wenn sie durch das Rennsport-Reglement vorgegeben oder auf Grund der höheren Belastung sinnvoll sind. Die Neuerungen der jüngsten Evolutionsstufe bietet Audi übrigens auch als Nachrüst-Lösung für das Vorgängermodell an. Der Paketpreis liegt hier bei 28.000 Euro (plus Mehrwertsteuer).

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