Audi rechnet für 2007 mit noch höherem Marktanteil

Foto: Audi

Audi-Vertriebschef Ralph Weyler rechnet fest damit, dass der Ingolstädter Hersteller 2007 trotz zurückgehender Zulassungszahlen in Deutschland seinen Marktanteil weiter steigern kann.

"Ich gehe für das Gesamtjahr 2007 in Deutschland davon aus, dass wir unseren Rekordmarktanteil von 2006 in Höhe von 7,6 erneut übertreffen werden", sagte Weyler im Gespräch mit auto motor und sport.

Laut Weyler wird Audi jedoch in absoluten Zahlen den Verkaufserfolg von 2006 nicht übertreffen können. "Es wäre schön, wenn wir für das Gesamtjahr in Deutschland die Neuzulassungen des Vorjahres erreichen würden. Allerdings lässt dies der zurückgehende Gesamtmarkt nicht zu." 2006 hatte Audi 262.400 Fahrzeuge in Deutschland verkauft. Maßgeblicher Grund für einen absoluten Rückgang sei der Vorzieheffekt zur Mehrwertsteuererhöhung im letzten Quartal 2006 und das Auslaufen der A4 Limousine. Insgesamt werde Audi jedoch beim Absatz zulegen. "Weltweit sieht das ganz anders aus. Wir werden unseren Absatz zum Vorjahr steigern."

Für das nächste Jahr erwartet Weyler "für Deutschland eine spürbare Marktbelebung. Für Audi gehen wir von einer Sonderkonjunktur aus, weil wir 2008 weitere neue Modelle auf den Markt bringen werden. Besonders von unserem Volumenmodell Audi A4 erwarten wir einen hohen Markterfolg. Wir haben eine gute Chance, profitabel zu wachsen und unsere Position im Markt weiter auszubauen. Dies wird sich in einem abermals gesteigerten Marktanteil widerspiegeln."

Um das weltweit erwartete Wachstum abwickeln zu können, kündigte Weyler einen kräftigen Ausbau des Vertriebsnetzes an. "Unser Händlernetz wollen wir bis spätestens 2011 von heute 2.700 auf 3.000 Standorte ausbauen. Die Netzdichte brauchen wir, um bis 2015 den Absatz von 1,5 Millionen Einheiten zu stemmen", so Weyler. Damit würde Audi zum Konkurrenten BMW aufschließen, der aktuell 3.000 Standorte unterhält und keine Ausbaupläne hegt. Dabei will Audi auch verstärkt in eigene Niederlassungen in Metropolen setzen. "Die Zahl unserer eigenen Niederlassungen wollen wir bis 2011 von heute 20 auf 50 steigern", soWeyler. Die Rede ist von neuen Niederlassungen unter anderem in Tokio, Sydney, Paris und Madrid.

Für zu vage hält dagegen Mercedes-Vertriebsvorstand Klaus Maier Absatzprognosen bis 2015. "Ich halte Volumenprognosen bis 2015 für höchst gefährlich. Zumal das prognostizierte Marktwachstum wesentlich kleiner ausfällt als die einzelnen addierten Prognosen. Wir verfolgen lieber die Strategie eines nachhaltigen, stetigen Wachstums, das mit Produktsubstanz unterlegt ist." Für dieses Jahr hofft Maier auf ein Absatzwachstum von 3,1 Prozent. "Per September hatten wir bei Mercedes-Benz weltweit ein Absatzplus von 3,1 Prozent. Ein Wachstum in dieser Größenordnung sollten wir auch für das Gesamtjahr erreichen. Schließlich ist die neue C-Klasse Limousine jetzt überall vollverfügbar." Für Deutschland strebt Maier einen Marktanteil in der Größenordnung von 10,6 Prozent an (2006: 9,9 Prozent).

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