Audi

US-Boss fristlos gekündigt

Update ++ Audi hat seinem US-Chef Axel H. Mees fristlos gekündigt. Man sei unzufrieden mit der Geschäftsentwicklung in den USA, sagte ein Audi-Sprecher am Mittwoch (17.1.).

Das Ziel eines moderaten Wachstums werde in diesem Jahr wohl nicht erreicht. Letzer Auslöser für die Trennung könnten kritische Äußerungen von Mees über den VW-Oberklassewagen Phaeton gewesen sein.

Damit bestätigte der Sprecher eine entsprechende Meldung der "Wirtschaftswoche". Demnach soll Mees bei der Vorstellung des Audi A6 in den USA vergangene Woche den ehemaligen Vorstandschef und heutigen VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piech heftig angegangen haben. Insbesondere habe er die Limousine Phaeton kritisiert.

Mees war erst seit März 2004 im Amt. Nachfolger wird Johan de Nysschen, der zuletzt in Japan für Audi tätig war. Unter neuer Führung und mit neuen Modellen wie dem A6 könne Audi jetzt seine Wachstumsziele 2005 in Angriff nehmen, sagte der Audi-Sprecher. Zwischen Januar und Oktober war der Audi-Absatz in den USA von 70.230 auf 63.388 verkaufte Autos gesunken. Der Konkurrent BMW kam einschließlich Mini derweil auf 242.724 Auslieferungen.

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