Audi will feinen Exklusivvertrieb

Foto: ams

Der Autohersteller Audi will sein Händlernetz drastisch verkleinern. Laut Händlerkreisen soll die Zahl der 2.100 Audi-Vertragspartner in Deutschland 700 Vollbetriebe mit Vertrieb und Service und 1.400 reine Servicebetriebe auf maximal 1.400 reduziert werden, schreibt die "Automobilwoche".

Künftig sollen etwa 700 Händler Vertrieb und Service exklusiv für Audi anbieten, von den 1.400 reinen Servicepartnern hingegen sollen 700 aus dem Audi-Netz ausscheiden. Betroffen seien vor allem Servicebetriebe von VW, die gleichzeitig Audi-Service anbieten, hieß es. Audi wolle damit die Exklusivität der Marke betonen. Von den 700 Audi-Vollbetrieben verkaufen laut "Automobilwoche" bereits 80 Prozent nur noch die Marke Audi.

Die Straffung des Vertriebsnetzes sei Teil der Vertriebsstrategie 2015, mit der Audi Volumen, Rendite, Kundenzufriedenheit und Image der Marke steigern wolle. Die Pläne sollen in den nächsten Wochen allen Vertragspartnern in regionalen Veranstaltungen vorstellt werden, berichtet das Blatt. Bei der Bereinigung des Servicenetzes, das deutlich größer sei als die der direkten Wettbewerber BMW und Mercedes-Benz, wolle man sich vor allem von unrentablen Werkstätten verabschieden.

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