Auf den Punkt gebracht

Neuer Fiat Punto

Foto: Nextline 5 Bilder

Im Sommer 2005 bringt Fiat die Neuauflage des Punto. Er teilt sich die technische Basis weitgehend mit dem nächsten Opel Corsa (2006). Das Karosserie-Design des zwei- wie viertürig lieferbaren Kleinwagens stammt von Giugiaro.

Fiat, von Erfolgen nicht gerade verwöhnt, schickt sich an, wenigstens einmal wieder die Nase vorn zu haben. Denn während der Nachfolger des Opel Corsa (Projekt X4400) erst 2006 auf den Markt kommt, wird der neue Fiat Punto (Code 199) bereits im Spätsommer 2005 debütieren.

Ein Vorsprung durch Technik ist dies allerdings nicht, sondern das Resultat zweier unterschiedlicher Modellzyklen. Denn während die jüngste Erneuerung des Corsa im Jahr 2000 erfolgte, liegt der Modellwechsel beim Punto ein Jahr weiter zurück. Das letzte Facelift des einstmals meistverkauften Autos Europas datiert aus dem Jahr 2003.

Beide Kleinwagen wurden erstmals in der Geschichte von Fiat und Opel gemeinsam entwickelt. Unter deutscher Leitung arbeitete in Turin ein 120-köpfiges Team - besetzt mit 80 Fiat- und 40 Opel-Leuten - an dem Komponentensatz. Punto- und Corsa-Nachfolger basieren auf einer neuen einheitlichen Plattform und teilen sich unter dem Blech sehr viele Technikbausteine wie Lenkung, Elektrik, Elektronik, Bodengruppe, Achsen, Bremsen, Sitzgestelle, aber auch Motoren und Getriebe.

20 Prozent Kostenersparnis durch Gleichteilestrategie

Beide Partner erzielen durch diese Gleichteilestrategie eine Kostenersparnis in Höhe von 20 Prozent. Billiger für die Kunden werden Corsa und Punto dadurch aber nicht: Fiat und Opel wollen stattdessen Ausstattung und Qualitätsanmutung anheben.

Der neue Punto hat keinen längeren Radstand als das jetzige Modell, das ohnehin schon zu den geräumigsten Autos dieser Klasse zählt. Aber die Karosserielänge wächst um sechs Zentimeter auf 3,90 Meter, um einerseits die künftigen Fußgängerschutzvorschriften meistern zu können und andererseits das Gepäckvolumen (bisher 265 Liter in Normalstellung der Rücksitze) ein wenig zu vergrößern. Zwei Zentimeter mehr Karosseriehöhe auf 1,50 Meter lassen auch etwas mehr Kopffreiheit für die Insassen erwarten.

Als Motorisierung wird Fiat neun Triebwerke anbieten: fünf Benziner und vier Turbodiesel. Bei den Ottomotoren reicht das Spektrum vom 1,2-Liter-Zweiventiler mit 60 PS bis hin zum 1,8-Liter-Vierventiler mit 130 PS, der möglicherweise für die Abarth-Version reserviert bleibt. Die Palette der JTD-Turbodiesel beginnt beim 1,3-Liter-Vierventiler mit 70 PS und endet beim 1.9-Vierventiler mit 150 PS. Der 1,9-Liter-Zweiventiler-JTD wird durch einen neuen 1,6-Liter-Vierventiler mit 120 PS ersetzt.

Als Kraftübertragung kommen je nach Motorisierung Fünf- oder erstmals Sechsgang-Schaltgetriebe zum Einsatz, teilweise auch mit sequenzieller Betätigung. Alternativ dazu soll auch eine stufenlose CVT-Automatik angeboten werden.

Das Design des weiterhin zwei- und viertürig angebotenen Punto stammt von Giugiaro, dessen Entwurf sich gegen die Vorschläge von Bertone und des Fiat-eigenen Centro Stile durchsetzen konnte.

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