Ausnahmeregelung

Der Käfer darf laufen

Foto: Foto: VW 14 Bilder

"Käfer"-Liebhaber können aufatmen: Nach langer Prüfung hat das bayerische Verkehrsministerium bei den Abgasrichtlinien für die 2003 produzierte letzte Serie des legendären Volkswagens eine Ausnahmegenehmigung erteilt.

Demnach dürften die Nostalgie-Autos auch ohne die ansonsten notwendige so genannte "On-Board-Diagnose-Technik" (OBD) zugelassen werden, teilte das Ministerium am Dienstag (4.5.) in München mit. Allerdings fällt die Abgassonderuntersuchung (ASU) nicht nur alle zwei Jahre, sondern jedes Jahr an. Grundlage für die Entscheidung war nach den Angaben ein TÜV-Gutachten, wonach die "Käfer" aus dem Werk im mexikanischen Puebla die erforderlichen Abgaswerte voll erfüllen.

Die Produktion des Volkswagens war nach einer unvergleichlichen Erfolgsgeschichte im Juni 2003 endgültig eingestellt worden. Daher hatten noch viele "Käfer"-Anhänger in Deutschland ein Exemplar des Kult-Wagens bestellt, auch wenn das in Puebla produzierte Fahrzeug für Märkte außerhalb der EU bestimmt ist. Die Ausnahmegenehmigung gilt zunächst nur für in Bayern zugelassene Fahrzeuge. Es sei allerdings gut vorstellbar, dass sich die anderen Bundesländer der Regelung anschließen, sagte ein Ministeriumssprecher.

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