Finanzkrise

Zulieferer Eybl will Insolvenz beantragen

Autozulieferer Eybl Foto: Eybl International

Der österreichische Autozulieferer Eybl International will Insolvenz beantragen und muss möglicherweise 600 Mitarbeiter entlassen. Die Situation habe sich zuletzt wegen der Wirtschaftskrise massiv verschlechtert, teilte das Unternehmen mit Sitz in Krems am Freitag (19.12.) mit.

Die an der Wiener Börse gelistete Firma produziert an Standorten in fünf Ländern, darunter in Trier, mit insgesamt 4.100 Mitarbeitern Leder- und Textilstoffe für die Auto-Innenausstattung.   

In Österreich stehen 600 Arbeitsplätze auf dem Spiel, die Zukunft der internationalen Tochterunternehmen ist noch unklar. "Wie sich das auf diese Unternehmen auswirkt, wird eine Task Force in den nächsten Tagen ermitteln", sagte der Vorstandschef Otto Zwanzigleitner. Es werde jedoch angestrebt, alle Niederlassungen weiter zu führen. Starke Auftragseinbrüche in den vergangenen Monaten hätten Eybl in die Insolvenz getrieben. "Uns fehlt einfach Cash", so Zwanzigleitner. Die Insolvenz solle wahrscheinlich noch vor Weihnachten am Landgesgericht Krems beantragt werden.


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