Leasing Hans-Dieter Seufert

Auto-Leasing ABC

20 Begriffe kurz erklärt

Kilometerleasing, Sonderzahlung, Andienungsrecht? Wer sich für ein Leasing-Auto interessiert, aber nur Bahnhof versteht, ist hier genau richtig.

Wir haben ein Leasing-ABC zusammengestellt, das 20 wichtige Begriffe zum Thema Auto-Leasing kurz und verständlich erklärt. Benötigen Sie weitere Informationen, leisten die Informationsseite von Sixt Neuwagen gute Hilfestellung. https://www.sixt-leasing.de/kundencenter/leasinginformation

Auto-Leasing

Auch Kfz-Leasing, Pkw-Leasing oder einfach Fahrzeugleasing genannt. Darunter sind speziell für Neu- und Gebrauchtwagen entwickelte Leasingmodelle zusammengefasst. Im Unterschied zur Kreditfinanzierung ist nicht der Erwerb des Fahrzeugs das Ziel. Stattdessen zahlen Sie in monatlichen Leasingraten für dessen Nutzung. Die gängigsten Varianten sind das Kilometerleasing und das Restwertleasing. Am Ende der Leasinglaufzeit geben Sie das Fahrzeug in aller Regel zurück. Ausnahmen sind moderne Varianten wie die Vario-Finanzierung bei Sixt Neuwagen, bei der Sie erst zum Vertragsende entscheiden, ob Sie das Fahrzeug zurückgeben oder übernehmen möchten.

Andienungsrecht

Eine Zusatzvereinbarung, meist in Zusammenhang mit Restwertleasing. Mit dem Andienungsrecht verpflichten Sie sich, das Fahrzeug nach Ablauf der Leasinglaufzeit zum vertraglich festgelegten Restwert zu übernehmen, wenn sich kein anderer Käufer findet.

Full Service Leasing

Auch als All Inclusive-Leasing bekannt. Das Full Service-Leasing ist ein Paketangebot, das neben dem reinen Finanzleasing zusätzliche Leistungen umfasst. Das können beispielsweise Inspektions- und Verschleiß-Services, die Kfz-Anmeldung und eine Kfz-Versicherung sein. Je nach Anbieter umfasst das Full Service-Leasing unterschiedliche Leistungen. Diese zahlen Sie in der Regel über die Leasingraten mit ab.

Gewerbeleasing

Auch Geschäftsfahrzeugleasing oder Geschäftsleasing genannt. Darunter versteht man Leasingangebote, die sich an Unternehmen, Gewebetreibende und Freiberufler richten. Die Geschäftstätigkeit/Selbständigkeit muss dabei z.B. anhand der Gewerbeanmeldung nachgewiesen werden. Gewerbeleasingnehmer können Steuervorteile nutzen.

Kilometerleasing

Beim Kilometerleasing sind die gefahrenen Kilometer die Berechnungsgrundlage für Ihre Leasingrate. Dabei legen Sie bei Vertragsabschluss fest, wie viele Kilometer Sie voraussichtlich innerhalb eines Jahres fahren werden. Anhand dieser Laufleistung berechnet sich im Wesentlichen Ihre monatliche Leasingrate. Beim Kilometerleasing gehen Sie kein sogenanntes Restwertrisiko ein. (vgl. Restwertleasing: Dort tragen Sie das Restwertrisiko)

Laufleistung

Dabei handelt es sich um die vertraglich vereinbarte Zahl an Kilometern, die Sie beim Kilometerleasing pro Jahr mit dem Fahrzeug zurücklegen dürfen. Gängig sind 10.000, 15.000, 20.000 und 25.000 Kilometer. Weichen Sie davon ab, werden die zu viel gefahrenen Kilometer (Mehrkilometer) zusätzlich berechnet und zu wenig gefahrene Kilometer (Minderkilometer) ggf. gutgeschrieben. Faire Kilometerleasingverträge beinhalten eine großzügige Toleranz von z.B. 2.500 Kilometern, innerhalb keine Mehrkilometer berechnet werden.

Leasinglaufzeit

Der vertraglich festgelegte Zeitraum, in dem Ihnen das Fahrzeug zur Nutzung überlassen wird. Übliche Staffelungen sind 12, 24, 36 und 48 Monate.

Leasinggeber

Leasinganbieter. Man kann insbesondere zwischen drei Typen unterscheiden: Leasinggesellschaften, die zu Herstellern gehören, Leasinggesellschaften, die zu Banken gehören und freie Leasinggesellschaften, die von Herstellern und Banken unabhängig sind.

Leasingnehmer

Leasingkunde, privat oder gewerblich (s. Gewerbeleasing, Privatleasing)

Leasingrate

Der Betrag, den Sie monatlich für die Nutzung des Fahrzeugs plus ggf. zusätzlich gebuchter Leistungen zahlen.

Leasingrückgabe

Rückgabe des Fahrzeugs nach Ablauf der Leasinglaufzeit. Anhand eines Schadenkataloges findet die Fahrzeugbewertung möglichst durch einen unabhängigen Gutachter statt. Sie erhalten folgend eine Endabrechnung mit den ggf. noch offenen Kosten (kostenpflichtige Schäden, Schlussrate usw.)

Leasingrückläufer

Ein Fahrzeug, dass nach Ende der Laufzeit an den Leasinggeber zurückgeht. Dieses wird in der Regel als Leasingrückläufer auf dem Gebrauchtwagenmarkt weiterverkauft.

Null-Leasing

Je nach Anbieter und Angebot sind zwei Definitionen möglich:

  1. Ein Leasingangebot, bei dem Sie keine Sonderzahlung leisten müssen (Leasing ohne Anzahlung)
  2. Ein Leasingangebot, bei dem keine Zinsen berechnet werden.

Privatleasing

Leasing für Privatpersonen.

Restwertleasing

Beim Restwertleasing ist der Fahrzeugwert die Berechnungsgrundlage für Ihre Leasingrate. Dabei wird vorab kalkuliert und vertraglich festgehalten, welchen Restwert das Fahrzeug am Ende der Leasing-Laufzeit voraussichtlich haben wird. Aus der Differenz zwischen dem Neuwagenwert und geschätztem Restwert errechnet sich im Wesentlichen Ihre Leasingrate. Vorsicht: Beim Restwertleasing tragen Sie als Kunde das Restwertrisiko!

Restwertrisiko

Möglicher Verlust bei der Vermarktung eines Leasingrückläufers im Vergleich zum Restwert, der beim Vertragsabschluss vom Leasinggeber kalkuliert wurde. Ob beim Weiterverkauf ein Gewinn oder ein Verlust erzielt wird, hängt von schwer vorhersehbaren Faktoren wie der zukünftigen Nachfrage für das jeweilige Fahrzeug(modell) ab. Liegt das Restwertrisiko auf Ihrer Seite und der spätere Wiederverkaufswert unter dem kalkulierten Restwert, müssen Sie die Differenz am Ende der Laufzeit meist als Schlussrate begleichen.

Schadenkatalog

In einem Schadenkatalog führt der Leasinggeber auf, was als akzeptierte Gebrauchsspuren und nicht akzeptierte Schäden sind. Leasingnehmer sollten sich diesen vor dem Abschluss des Vertrages aufmerksam durchlesen. Während akzeptierte Gebrauchsspuren und normaler Verschleiß kostenfrei bleiben, werden nicht akzeptierte Schäden in Rechnung gestellt. Wichtig ist der Schadenkatalog für die Fahrzeugbewertung bei der Leasingrückgabe.

Schlussrate

Eine Schlussrate kommt in aller Regel beim Restwertleasing zustande. Wenn der tatsächliche Fahrzeugwert den vorab kalkulierten Restwert nicht erreicht, müssen Sie die Differenz als Einmalbetrag am Ende der Laufzeit ausgleichen. (s. Restwertleasing, Restwertrisiko)

Sonderzahlung

Ein anderer Begriff für Anzahlung. Sie wird bei Abschluss eines Leasingvertrages einmalig gezahlt. Je nach Anbieter ist die Höhe entweder festgelegt oder kann von Ihnen frei bestimmt werden. Leisten Sie eine Sonderzahlung, senken Sie den fälligen Gesamtpreis und somit die monatliche Leasingrate. Ist keine Anzahlung erforderlich, sprechen einige Anbieter auch vom Null-Leasing.

Vario-Finanzierung

Die Vario-Finanzierung ist eine erweiterte Form des Kilometerleasings. Dabei halten Sie sich bis zum Ende Leasinglaufzeit die Wahl offen, ob Sie das Leasingfahrzeug zurückgeben oder zu einem vorab festgelegten Betrag kaufen.

Mit 35 Marken und mehr als 400 Modellen ist Sixt Neuwagen als Online-Plattform der Sixt Leasing SE der größte unabhängige Online-Leasing-Anbieter für Privat- und Gewerbekunden in Deutschland.

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