Automobildesigner Henrik Fisker

„Ein Ökoauto kann sexy sein“

Fisker Karma Foto: press-inform

Karma, das Automobil mit dem klangvollen Namen aus dem Sanskrit, verheißt eine Art Neuerfindung des Rads, bei der sich Luxus und Umweltfreundlichkeit keineswegs ausschließen, sondern als Einheit präsentieren. „Ein Ökoauto kann sexy sein“, ist Fisker überzeugt und will dafür auf dem auto motor und sport-Kongress Begeisterung auslösen. Ausformuliert hört sich das  beim Geschäftsführer der Fisker Coachbuild so an: „Der Fisker Karma ist die Zukunft des Fahrens. Er stellt unter Beweis, dass wir ökologisch sinnvolle Autos fahren können, ohne auf Emotionen verzichten zu müssen, die den Hauptgrund für unsere Liebe zum Automobil darstellen.“

Und so ist der viertürige, fünf Meter lange Fisker Karma ein auf Umweltverträglichkeit getrimmter Hybrid-Bolide: Im Sportmodus beschleunigt der komplett aus Alu gefertigte Karma in sechs Sekunden von 0 auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 201 km/h. Laut Fisker verbraucht der Karma im Schnitt 3,5 Liter auf 100 Kilometern. Rein elektrisch fahren kann der Plug-in-Hybrid 80 Kilometer, dann muss er wieder an die Steckdose.
Die Inneneinrichtung des grünen Sportwagens ist zu 100 Prozent wiederverwertbar: Verarbeitet wurden zertifizierte Hölzer aus kalifornischen Waldbrandgebieten, Fußmatten aus Maisfasern mit natürlichem Flachsrücken, Sitzschäume aus Biofasern auf Sojabasis. Wie sich Fister, der auch die Sportwagen BMW Z8 und den Aston Martin V8 Vantage entworfen hat, darüber hinaus die Mobilität der Zukunft vorstellt, verspricht auf dem Kongress eine spannende Frage zu werden.

 

Henrik Fisker wurde am 10. August 1963 in Dänemark geboren. Der Automobildesigner ist  Geschäftsführer von Fisker Coachbuild, einer Autofirma in den USA, die er 2005 gemeinsam mit dem Deutschen Bernhard Köhler gründete. Außer in der eigenen Firma war Fisker auch in Auftragsarbeiten erfolgreich, wie 2007 für Artega und für Tesla Motors. Seit 2007 ist Fisker Coachbuild Teil von Fisker Automotive, einem Joint Venture mit Quantum Technologies. Die Firma entwickelte den Fisker Karma.
Henrik Fisker hat an der Schweizer Zweigstelle des kalifornischen Art Center College of Design


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