Linde-Chef Wolfgang Reitzle

Flächendeckende Infrastruktur für Wasserstoff

Wolfgang Reitzle Foto: Linde

Wasserstoff ist für Linde-Chef Wolfgang Reitzle der Stoff für die Mobilität der Zukunft. Linde investiert schon heute in die Zukunft.

Wasserstoff ist für Linde-Chef Wolfgang Reitzle der Stoff für die Mobilität der Zukunft. Er wird auf dem auto motor und sport-Kongress im Diskussionspanel „Von der Energieversorgung zur Energiesicherheit“ verraten, welche Rolle Wasserstoff spielen wird.

Als weltgrößter  Hersteller von Wasserstoffanlagen will Linde den zügigen Aufbau einer flächendeckenden Infrastruktur vorantreiben. Nicht im Alleingang: Seit 2009 verfolgt Linde dieses Ziel gemeinsam mit Energieversorgern, Großunternehmen der Mineralölindustrie sowie weiteren Partnern in der Initiative „H2 Mobility". Linde hat bereits über 70 Wasserstofftankstellen in 15 Ländern ausgerüstet und insgesamt weit mehr als 200.000 H2-Betankungen erfolgreich durchgeführt.
Aktuelles ehrgeiziges Projekt ist die Teilnahme an der Wasserstoff-Welt-Tour von Mercedes Benz, dem F-Cell World Drive. Als exklusiver Wasserstoff-Partner des Autobauers begleitet Linde drei mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzellenfahrzeuge des Typs B-Klasse F-CELL auf ihrer Weltumrundung. Und stellt auf der gesamten Tour die mobile Wasserstoffversorgung sicher. Die Fahrt, die am 30. Januar in Stuttgart begann, führt in 125 Tagen über vier Kontinente und 14 Länder. Jedes Fahrzeug wird dabei rund 30.000 Kilometer zurücklegen.

„Mit unserer langjährigen Erfahrung in der Wasserstofftechnologie können wir stationäre wie auch mobile Betankungen selbst unter schwierigsten Bedingungen jederzeit gewährleisten“, so Wolfgang Reitzle. Eigens für die Tour entwickelte Linde gemeinsam mit Mercedes-Benz eine neue mobile 700-bar-Betankungseinheit auf Basis eines Mercedes-Benz Sprinters. Darin ist die komplette Technik für die Wasserstoff-Verdichtung und -Befüllung enthalten. Rund 400 Wasserstoff-Betankungen werden auf der Weltreise nötig sein – auch in entlegenen Gebieten.
Der 61-jährige Wolfgang Reitzle ist seit Januar 2003 Vorstandsvorsitzenden der Linde AG. Zuvor war der gebürtige Neu-Ulmer Chairman und CEO der Premier Automotive Group von Ford. Reitzle war in dieser Funktion verantwortlich für die Marken Volvo, Jaguar, Land Rover, Aston Martin und Lincoln. Seinen Ruf als Car Guy hatte Reitzle aber schon zuvor beim Autobauer BMW gefestigt, wo er seit 1987 als Entwicklungsvorstand die Produktentwicklung vorangetrieben hatte.
Seit Ende 2009 ist der promovierte Ingenieur zudem Aufsichtsratschef vom Automobilzulieferer Continental, seit 2005 lehrt Wolfgang Reitzle als Honorarprofessor für Unternehmensführung an der Technischen Universität München.

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