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Bonuszahlungen der Autobauer 2018

Erfolgsbeteiligungen für Mitarbeiter

VW Amarok Produktion Werk Hannover 2012 Foto: Volkswagen

Viele Automobilhersteller beteiligen ihre Mitarbeiter am Unternehmenserfolg mit sogenannten Ergebnisbeteiligungen. Audi zahlt 4.770 Euro für 2017, bei Porsche gibt es fast 10.000 Euro.

21.03.2018 Uli Baumann

Audi beteiligt seine Mitarbeiter erneut am Unternehmenserfolg. Für das Geschäftsjahr 2017 erhalten Facharbeiter der Audi AG eine Ergebnisbeteiligung von 4.770 Euro. Im Vorjahr lag der Betrag für diese Mitarbeitergruppe bei 3.150 Euro. Ausbezahlt wird dieser Betrag an die rund 60.000 anspruchsberechtigten Tarifmitarbeiter in Deutschland an den Standorten Ingolstadt und Neckarsulm mit dem Mai-Entgelt. In ihrer aktuellen Form gibt es die Audi-Ergebnisbeteiligung seit 2011.

Die Volkswagen AG schüttet eine um einen Anerkennungsbetrag ergänzte Erfolgsbeteiligung in Höhe von insgesamt 4.100 Euro brutto an seine Tarifmitarbeiter aus. Ein Abschlag in Höhe von 1.621 Euro brutto wurde bereits Ende November 2017 gezahlt. Dieser Erfolgsbeteiligung liegt eine tarifvertraglich vereinbarte zweijährige Berechnung zugrunde.

Bei Porsche ist die Sonder- und Jubiläumszahlung besonders hoch. Nach dem erfolgreichsten Jahr in der Unternehmensgeschichte erhalten die Beschäftigten eine Sonderzahlung von 9.300 Euro, davon sind 700 ein Sonderbeitrag zur Altersvorsorge. Zusätzlich gibt es noch für jeden Porsche-Mitarbeiter 356 Euro. Damit feiern die Zuffenhausener das 70-Jahr-Jubiläum mit dem ersten Serienmodell 356. Die Sonderzahlung für das Jahr 2017 wird an rund 23.000 Mitarbeiter der Porsche AG ausgezahlt, angepasst an die individuelle Arbeitszeit und die Firmenzugehörigkeit.

Auch die BMW-Werker erhalten für ein gutes Geschäftsjahr eine hohe Prämie. Die fällt für 2017 mit 9.455 Euro deutlich höher aus, als im Jahr davor. Zirka 950 Euro gehen davon in die Altersvorsorge.

Neuester Kommentar

Es ist doch absolut richtig, die AN an einem guten Ergebnis zu beteiligen. Und es ist ja brutto, d.h. Nutznießer ist wieder der unersättliche Staat mit den Lohnsteuereinnahmen und die Sozialversicherungen mit Renten-, Kranken-und Arbeitslosenversicherung, natürlich bis zu Bemessungsgrenzen. Und der Rest fließt ja zumeist in den Konsum. Überlegt werden sollte aber, einen Großteil in die betriebliche Altersversorgung zu investieren, was bei dem niedrigen Rentenniveau in Deutschland sinnvoll wäre

alexanderhaydn 23. März 2018, 17:54 Uhr
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