Peter Schreyer im Portrait

Ein neue Designsprache für Kia

Peter Schreyer Foto: Wolfgang Wilhelm 8 Bilder

Der gebürtige Bayer Peter Schreyer zählt zu den Urgesteinen in der deutschen Autodesign-Szene und hat sich besonders als Designchef bei Audi einen Namen gemacht. Mittlerweile hat Schreyer den VW-Konzern verlassen und arbeitet seit 2006 bei Kia.

Im Frankfurter Designstudio des koreanischen Herstellers versucht er, für die Marke eine neue Linie zu kreieren. Dabei kann Schreyer schon nach kurzer Zeit durchaus Erfolge verzeichnen: Modelle wie der kleine Kastenvan Soul, für den es sogar eine Tattoo-Beklebung gibt, haben der Marke geholfen, in der Öffentlichkeit stärker wahrgenommen zu werden.

Peter Schreyer zeichnete unter anderem für den Audi TT verantwortlich

Peter Schreyer, 1953 in Bad Reichenhall geboren, hat zunächst Industrie-Design an der Fachhochschule München studiert. Nach einem Praktikum bei Audi erwarb er ein Stipendium am renommierten Royal College of Art in London. 1980 startete er seine Karriere im Audi Design, 1991/92 war er im Audi-Studio in Kalifornien beschäftigt. 1994 übernahm er bei VW die Leitung des Exterieur-Designs, 1994 wurde er Chef des Audi-Designs. Der A2, TT, A3 und auch die neue Formensprache des A6 entstanden unter seiner Leitung. Für diese Arbeit bekam die Mannschaft 1999 den Preis des "Design-Teams des Jahres", Schreyer selbst wurde 2002 Chef  des VW-Designs. Doch als der ehemalige Mercedes-Designer Murat Günak das Amt des VW-Konzerndesignchefs übernahm, verlor Schreyer in seiner Position den Rückhalt, wechselte ins VW- Advanced Design, um 2006 die Marke ganz zu verlassen und Designchef von Kia zu werden. Zu den persönlichen Auszeichnungen Schreyers zählt 2003 der Designpreis der Bundesrepublik Deutschland und 2007 die Ehrendoktorwürde des Royal College of Art in London.

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