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Autoindustrie

Bis 2015 rund 50.000 Beschäftigte weniger

Nach Einschätzung von Automobilexperte Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg werden nach dem Jahr 2015 in Deutschland 50.000 Menschen weniger in der Automobilindustrie beschäftigt sein.

Der moderate Tarifabschluss der IG Metall mit einer Nullrunde 2010 und einer Einmalzahlung helfe zwar, das Auseinanderdriften der Arbeitskosten einzuschränken.

Deutschland sitzt auf einem Pulverfass

Der Bruttolohn-Stundenlohn der deutschen Arbeiter liegt mit 46,50 Euro an der Spitze der wichtigsten Automobilproduktionsländer. Nach Angaben von Dudenhöffer stecken in einem Kompaktfahrzeug zum Preis von 25.000 Euro Arbeitskosten in Höhe von 3.000 Euro. In Rumänien mit einem Stundenlohn von 4,60 Euro sind es lediglich 300 Euro.

Als Grund, warum in Deutschland trotz der hohen Arbeitskosten weiterhin so viele Fahrzeuge produziert werden, gibt der Leiter des CAR-Center Automotiv Research an, dass die Kosten für die Produktionsverlagerung sehr hoch sind. Die Verlagerung der Mercedes C-Klasse-Produktion in die USA sei ein Beispiel dafür, dass Deutschland auf einem Pulverfass säße. Der Standort Deutschland sei bei jedem Produktionsabbau in Zukunft betroffen. Derzeit sind hierzulande 700.000 Menschen in der Automobilindustrie beschäftigt.

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