Autoindustrie

Mehrarbeit notwendig

Foto: Volkswagen

Nur durch eine Verlängerung der Arbeitszeiten auf 40 Stunden kann die deutsche Fahrzeug-Branche nach Einschätzung des Auto-Experten Ferdinand Dudenhöffer künftig ihre Konkurrenzfähigkeit sichern.

"Nur so kann es gelingen, die Arbeitsplätze im Vergleich zu Osteuropa stabil zu halten", sagte Dudenhöffer.

"Bereits heute ist die Qualität der Fertigung dort oft höher als bei uns", sagte Dudenhöffer. Vielfach seien die Beschäftigten in Osteuropa auch hoch qualifiziert. Erst in der vergangenen Woche hatte sich der Präsident von General Motors Europa, Carl-Peter Forster, für längere Arbeitszeiten im Bochumer Opel-Werk ausgesprochen.

Nach Berechnungen des Forschers der Gelsenkirchener Fachhochschule sind in den vergangenen 15 Jahren bereits rund 100.000 Arbeitsplätze aus der deutschen Automobilindustrie nach Osteuropa verlagert worden. Neben geringeren Lohnkosten lockten die Unternehmen dort vor allem niedrige Steuersätze, die etwa in Ungarn bei nur der Hälfte der deutschen Sätze lägen.

Organisatorisch sei eine Verlängerung der Arbeitszeiten für die Hersteller kein Problem. "Es geht derzeit vielmehr um eine Verlängerung der Maschinenlaufzeiten", sagte Dudenhöffer. Künftig müsse es möglich sein, die Produktionsanlagen 24 Stunden pro Tag an 365 Tagen im Jahr auszulasten.

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