Autoindustrie

Zahlreiche Jobs in Gefahr

Foto: Karmann

Die deutsche Automobilindustrie wird nach einer Studie in den nächstenzehn Jahren ein Fünftel ihrer Stellen und damit 150.000 Jobs verlieren.

Grund seien die hohen Lohn-, Energie- und Transportkosten in Deutschland sowie Wechselkursrisiken aufgrund des starken Euro, schreibt Ferdinand Dudenhöffer vom Center Automotive Research (CAR) an der FH-Gelsenkirchen. Außerdem werde die Produktion immer stärker in die Nähe der lukrativen Absatzmärkte verlagert. "Mit den Autos wandert die Arbeit auch bei BMW, Daimler und Audi ins Ausland", schreibt Dudenhöffer. Die Zulieferindustrie mit ihrem noch stärkeren Kostendruck sei von dem Trend und damit vom Rückgang der Beschäftigung überdurchschnittlich betroffen.

Aktuell werde nur ein Drittel der von den deutschen Autokonzernen montierten Fahrzeuge noch in Deutschland gebaut, heisst es in der Studie. So würden etwa nur 34,7 Prozent der 2007 weltweit produzierten Pkw der Marke VW in Deutschland montiert. Bei Audi betrage der Deutschland-Anteil zwar noch 79,8 Prozent, dafür würden die Konzernmarken Seat und Skoda innerhalb der VW-Gruppe komplett im Ausland produziert. BMW und Mercedes rangieren in der Tabelle mit einem Deutschland-Anteil der Produktion von über 73 Prozent relativ weit oben. Ford (Europe) verzeichnet 47,4. Opel nur 29,5 Prozent.

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