Automarkt

Russland drängt vor

Foto: dpa

In Russland sind nach einer Studie der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers im ersten Halbjahr 2008 erstmals mehr Autos verkauft worden als in Deutschland.

Russland dürfte damit bereits in diesem Jahr zu Europas wichtigstem Automarkt aufsteigen, heißt es in der am Donnerstag (10.7.) in Moskau veröffentlichten Studie. Während der Absatz in Westeuropa stagniere, sei in Russland auch in den kommenden Jahren mit deutlichen Zuwachsraten zu rechnen.

In Russland seien im ersten Halbjahr 1,64 Millionen Neuwagen zugelassen worden, gut 100.000 mehr als in Deutschland. Branchenkenner waren zuletzt davon ausgegangen, dass Russland erst in zwei Jahren Deutschland überrunden würde. Bis 2010 sollen in Russland jährlich bis zu fünf Millionen Autos verkauft werden.  In Russland bauen alle größeren internationalen Automobilhersteller eigene Produktionsstätten oder arbeiten mit lokalen Herstellern zusammen. Europas größter Autobauer Volkswagen betreibt ein eigenes Werk in Kaluga bei Moskau. Noch im Vorjahr hatte Russland bei den Neuzulassungen hinter Deutschland, Italien und Großbritannien gelegen.

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