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Autonomes Fahren mit Volvo und Uber

Kalifornier planen Robo-Taxi-Flotte

Volvo XC90 Uber autonomes Fahren Foto: Volvo 7 Bilder

Volvo und Uber bauen ihre Zusammenarbeit für selbstfahrende Autos aus. Der Fahrdienstvermittler hat in Schweden „zehntausende“ Autos für den Robo-Taxi-Dienst bestellt.

21.11.2017 Uli Baumann, Bernd Conrad 2 Kommentare

Der Fahrdienstanbieter Uber arbeitet mit Hochdruck am autonomen Fahren. Der Vorteil für das Unternehmen liegt auf der Hand: Fahrerlose Autos sind auf Dauer günstiger zu betreiben, benötigen keine Mittags- oder Schlafpausen und hören auf jeden Fall nur die Musik, die auch den Fahrgästen gefällt.

Jetzt hat Uber bei Volvo, Angaben des schwedischen Autobauers zufolge, „zehntausende Autos, die für das autonome Fahren kompatibel sind“ bestellt. Zwischen 2019 und 2012 sollen die Fahrzeuge ausgeliefert werden. Medienberichten zufolge handelt es sich um 24.000 Autos.

Der Autohersteller als Hardware-Lieferant

Dieser Rahmenvertrag dürfte als Fingerzeig in die Zukunft gelten. Der etablierte Autohersteller bekommt einen Auftrag zur Lieferung eines Basisfahrzeugs, was der Kunde, in diesem Fall Uber, dann selber für seine Einsatzzwecke adaptiert. Die in Schweden bestellten Volvos werden auf dem aktuellen Modellbaukasten namens SPA (Scalable Product Architecture) entwickelt, der unter anderem die aktuellen 90er-Modelle (S / V / XC 90) und den XC 60 trägt.

Volvo wird auf Basis des Uber-Autos ebenfalls autonome Autos auf den Markt bringen, hier peilt der Hersteller das Jahr 2021 für eine Premiere an. Der Großkunde bekommt also den Vortritt.

Schon 2016 gingen erste autonom fahrende Volvo XC90 für Uber auf Testfahrten durch die kalifornische Stadt San Francisco. Hierbei kam es medienwirksam zu einem Unfall, bei dem das autonome Auto eine rote Ampel missachtete. Als dann auch noch herauskam, dass Uber die nötige Zulassung zum Testbetrieb der selbstfahrenden Autos fehlte, verboten die kalifornischen Behörden weitere Tests auf öffentlichen Straßen.

Pilotprojekt in San Francisco 1:07 Min.

Der Chef des Uber Roboterauto-Programms, Anthony Levandowski, meinte, Uber brauche keine Genehmigung, weil schließlich Menschen am Steuer säßen, die jederzeit eingreifen könnten. Das sieht Kalifornien anders und forderte Uber mit Hinweis auf die fehlende Genehmigung auf, die Tests sofort zu stoppen.

Die selbstfahrenden Volvo sind gut an den auf dem Dach montierten Kontrolleinrichtungen zu erkennen. Obwohl die Fahrzeuge selbstständig durch die Straßen rollen, ist während der Pilotphase stets ein Uber Techniker an Bord, der die Funktionen überwacht und bei Bedarf eingreift.

Neuester Kommentar

Da folgen die Marketingabteilungen der Autohersteller dem Medienhype zum Automomen Fahren auf Hochtouren - wohl auch, um von den nicht beherrschten Klima-und Umwelt-Problemen der schmutzigen, veralteten Otto-bzw. Diesel-Motor-Technologien abzulenken (Nicht umsonst werden die entsprechenden Vorschriften auf EU-Ebene nicht verschärft! Nicht umsonst genießt Tesla eine derartige Aufmerksamkeit!) Da wird dann aber auch schon über die ersten schweren Unfälle beim Autonomen Fahren berichtet. Dumm gelaufen! Man erkennt aber mittlerweile, dass das Autonome Fahren nicht nur eine technische Herausforderung darstellt - insbesondere in Bezug auf die technische Sicherheit -, sondern mehr noch ungelöste ethische, rechtliche und Informationssicherheitstechnische Probleme mit sich bringt. Vom Stand der vergleichbaren PC- und Smartphone-Sicherheit kann jeder Nutzer ein Lied singen. Doch die Politik gebärdet sich weiterhin autohörig!

"TaTü TaTa TaTü TaTa.
Freude am Fahren, wenn kein Fahrer da!
TaTü TaTa TaTü TaTa.
Vorsprung durch Technik, wenn kein WLAN da."

Freud und Leid des fahrerlosen Fahrens auf den Punkt gebracht:

http://youtu.be/fU0QDDxDcy8
http://youtu.be/WzvpF6JR1cE

Viel Spaß beim Anhören! Und lasst Euch die Realität nicht vermiesen!

SigismundRuestig 19. August 2016, 13:10 Uhr
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