Bafin

Untersuchungen gegen DC eingestellt

Foto: Daimler-Chrysler

Die Börsenaufsicht Bafin hat nach einem Bericht der "Stuttgarter Nachrichten" (Dienstag, 20.6.) die Untersuchungen gegen Daimler-Chrysler in zwei Fällen eingestellt. Dabei ging es um den Verdacht, das Unternehmen habe möglicherweise gegen Veröffentlichungspflichten verstoßen.

Im ersten Fall nahm die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) die Bekanntgabe des Abbaus von 8.500 Jobs bei der Mercedes-Gruppe am 28. September 2005 unter die Lupe. Bereits an diesem Tag hatten mehrere Medien den bevorstehenden Stellenabbau gemeldet.

Auch nach der Ankündigung im Januar dieses Jahres, die Konzernzentrale von Stuttgart-Möhringen nach Stuttgart-Untertürkheim zu verlagern, hatte ein Medienbericht das Interesse der Bafin geweckt. Der Stuttgarter Finanzbürgermeister Michael Föll (CDU) hatte in einem Interview gesagt, dass er schon früher informiert gewesen sei. In beiden Fällen hat die Bafin jedoch keine hinreichenden Anhaltspunkte für Verstöße gefunden.

Im Fall der Ankündigung des Rückzugs von Konzernchef Jürgen Schrempp vom Juli 2005 ermittelt die Börsenaufsicht allerdings weiterhin.

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