BASF

Automotive-Umsatz soll weiter wachsen

Foto: dpa

Der Dax-Konzern BASF ist 2007 zum größten Chemie-Lieferanten der Automobilindustrie erwachsen.

Die Automotive-Sparte des Konzerns hat ihren Umsatz deutlich stärker als geplant von 5,4 auf 7,5 Milliarden Euro verbessert und will im laufenden Jahr erneut stärker wachsen als der Markt, kündigte Raimar Jahn, Leiter des Leitungskreises Automobil bei BASF, im Gespräch mit auto motor und sport an: "Die Automobil-Branche ist 2007 erstmals in unserer Geschichte der zweitwichtigste Kunde der BASF gewesen - nach dem klassischen Chemie-Geschäft und vor der Agrar-Industrie. Wir waren damit erstmals der größte Chemie-Lieferant der Branche. Unseren Automotive-Umsatz steigerten wir von 5,3 auf 7,5 Milliarden Euro. Der Anteil am Bruttoumsatz des Konzerns wuchs damit auf rund 13 Prozent." 2006 lag der Umsatzanteil des Automobilgeschäftes noch bei rund zehn Prozent.

Für 2008 kündigte Jahn erneut überdurchschnittliche Zuwächse an. "Dieses Jahr wollen wir weiter verbessern und in jedem Segment um mindestens zwei Prozent stärker als der Markt wachsen", sagte Jahn. "Der Anteil des Chemie-Geschäfts im Auto-Sektor wächst pro Jahr durchschnittlich um rund drei Prozent. Wir wollen damit jedes Jahr um mindestens fünf Prozent wachsen. Aus eigener Kraft. Und das ist eine konservative Prognose. Denn - weltweit gesehen - brummt die Automobilproduktion. Die einzige Ausnahme ist Nordamerika." Zusätzlich beschleunigen will BASF das Wachstum durch "strategische Zukäufe", so Jahn.

Der Erfolg des Automobilgeschäfts führt auch zu einer Aufstockung der Belegschaft. "Von 94.000 Konzern-Mitarbeitern arbeiten derzeit rund 12.000 für Automotive-Lösungen. Damit ist unsere Automotive-Mannschaft im Vorjahresvergleich um rund zehn Prozent gewachsen, vor allem getrieben durch unsere Expansion in Asien. Dieses Jahr wird unsere Mannschaft sicher im ähnlichen Maße wachsen", kündigte Jahn an. Damit würde BASF rund 1.200 neue Mitarbeiter in der Automotive-Sparte einstellen. "Dass unser Vorstandschef Dr. Jürgen Hambrecht im Aufsichtsrat von Daimler sitzt und unser Aufsichtsratsvorsitzender in dem von BMW, unterstreicht wie eng die Beziehungen der BASF zur Automobilindustrie geworden sind", ergänzt Jahn.

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