Bertone Alfa Romeo Pandion auf dem Autosalon Genf 2010

Sportlicher Designvorschlag für Alfa Romeo

Bertone Studie Foto: Sebastian Viehmann 22 Bilder

Update ++ Die italienische Karosserieschneider Bertone zeigt auf dem Autosalon in Genf das Conceptcar Bertone Alfa Romeo Pandion. Die sportlich geschnittene Studie ist ein Beitrag des Designstudios zur 100-Jahr-Feier von Alfa Romeo.

Neben Bertone will auch Pininfarina und Italdesign ein Conceptcar auf Alfa Romeo-Basis im Rahmen der Feierlichkeiten präsentieren. Zudem sollen die drei Conceptcars die möglichen Designausrichtungen für den Alfa 159-Nachfolger definieren.

Der Bertone Pandion nutzt die Technikplattform des Alfa Romeo 8C

Der 4,62 Meter lange, 1,97 Meter breite und 1,23 Meter hohe Bertone Pandion tritt als futuristisch gestylter 2+2-Sitzer an. Als Unterbau dient dem Bertone Pandion, der auf dem Genfer Autosalon enthüllt wird, eine Alfa Romeo 8C-Plattform, von der er auch den Antriebsstrang mit dem 4,7-Liter-V8-Motor mit 450 PS und 470 Nm Drehmoment übernimmt.

Der Pandion ist das erste Fahrzeug. das unter der Leitung von Bertone-Chefdesigner Mike Robinson entstand. Der Name Pandion entstammt der Tierwelt  und bezeichnet eine Fischadler-Gattung. Vom Herr der Lüfte ließen sich die Bertone-Designer unter anderem bei den spektakulär nach oben öffnenden Türen inspirieren. Die "Flügel" des Pandion sind im geöffneten Zustand mehr als 3,60 Meter hoch. Sie sollen zudem an frühere Bertone-Kreationen wie den Lamborghini Countach und Lancia Stratos erinnern und den Einstieg erleichtern.

Die bullige Front nimmt das klassische Alfa Scudetto am Kühlergrill auf und lässt es in einen breiten Kühler-Scheinwerferschlitz auslaufen. Das Passagierabteil ist rundum großzügig verglast, wobei die seitlichen Glasflächen den Schwung der Dachlinie aufgreifen und sich von den vorderen Radläufen bis zu den hinteren Radhäusern ziehen. Die Windschutzscheibe reicht nahtlos von der Motorhaube bis ins Heck. Dort wiederum spielt ein integrierter Diffusor aus Karbon die Hauptrolle.

Der Innenraum des Pandion ist von Spontaneität bestimmt

Am Heck erlaubt der Pandion tiefe Einblicke in die unter der Karosserie verbaute Technik. Die Rückleuchten sind bei Nicht-Gebrauch unsichtbar. Zahlreiche kleine Flügel zieren die Heckansicht. Das Bertone-Designteam will mit der Linienführung des Pandion auch im Stand den Eindruck von Geschwindigkeit vermitteln.

Der Innenraum des knapp 1.000 Kilogramm schweren Bertone Pandion wird von vier nur 30 Millimeter dünnen Einzelsitzen aus Karbon und frei im Raum verlaufenden Trägerelementen bestimmt. Bertone bezeichnet diese Linienführung als "algorithmic design". Hierbei soll alles spontan und zufällig wirken. Insgesamt vier LCD-Bildschirme sorgen darüber hinaus für Rundumsicht und versorgen die Passagiere mit allen notwendigen Informationen. Die Außenspiegel wurden durch Kameras ersetzt.

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