Bitter Coupé geht endlich in Serie

Foto: Beate Jeske 4 Bilder

Update ++ Mehr Fotos ++ Nach zweijähriger Hängepartie geht das im Frühjahr 2003 als Prototyp präsentierte Bitter Coupé ab Herbst 2005 in eine Kleinserie. Das bestätigte Firmenchef Erich Bitter auf dem Genfer Automobilsalon.

Alle bisherigen Hürden - Finanzierung, Produkthaftungsfragen und etliche andere Probleme - scheinen nun aus dem Weg geräumt zu sein: Das vor zwei Jahren als Bitter CD II vorgestellte Coupé kann gebaut werden.

Der jetzt in Genf präsentierte, 4,90 Meter lange Zweitürer ist allerdings schon eine Weiterentwicklung des damaligen Vorserienmodells. Es basiert nämlich jetzt auf der aktuellsten Version des australischen GM-Modells Holden Monaro: mit nunmehr 400 PS und 546 Nm aus einem Sechsliter-Achtzylinder. Die Kraftübertragung auf die Hinterräder übernimmt wahlweise ein Sechsgang-Schaltgetriebe oder eine Viergang-Automatik.

Erich Bitter (71), der in den siebziger Jahren mit seinen Kreationen auf Opel-Basis (CD und SC) für Furore sorgte, hat sich für die technische Koordination des Projekts Verstärkung in Gestalt eines ehemaligen BMW-Vorserienentwickler in Haus geholt. Als Engineering- und Produktionspartner fungieren renommierte Spezialisten wie Rücker und Salzgitter Automotive.

Drei Jahre lang sollen in Braunschweig 50 Bitter Coupés – die ursprünglich geplante Bezeichnung CD II wurde wieder verworfen - per annum gebaut werden. Den Vertrieb in deutschen, schweizerischen und spanischen Ballungsräumen übernehmen exclusive Händler wie beispielsweise Auto König in München.

Zur Serienausstattung des inklusive Mehrwertsteuer 127.600 Euro teuren Coupés gehören unter anderem eine Klimaautomatik, ein Navigationssystem, Ledersitze und Olivenholz-Intarsien.

Erste Bestellungen liegen bereits vor. Nach dem Auslaufen des Coupé-Projekts in drei Jahren soll dann eine noble Bitter Limousine auf Basis des nächsten großen Holden Viertürers in Angriff genommen werden.

Zur Startseite
Die neue Ausgabe als PDF
Tech & Zukunft Volvo Slippery Road Alert Volvo Hazard Light Alert und Slippery Road Alert Sicherheitssysteme serienmäßig und nachrüstbar Carsten Breitfeld Byton-Vorstandsvorsitzender Carsten Breitfeld geht Chinesisches Elektroauto-Start-up verliert Mitgründer
SUV Erster Check Mercedes GLS Erster Check Mercedes GLS 2019 Mercedes Maximus Hozon U Elektro-SUV China Erster Check Hozon U Schafft es Chinas E-SUV zu uns?
Mittelklasse VW Passat Variant, Gebrauchtwagen-Check, asv2317 VW Passat Variant im Gebrauchtwagen-Check Auch als Gebrauchtwagen ein Publikumsliebling? Toyota Camry Hybrid (2019) Toyota Camry Hybrid (2019) Mittelklasse-Hybrid ab 39.990 Euro
Anzeige
Alle Automarken von A-Z
Markenbaum Sideteaser Erlkönige, Neuvorstellungen und Tests von allen Marken