BMW ist zurzeit der erfolgreichste Premiumhersteller.

BMW-Bilanz 2013

Mehr Absatz, weniger Gewinn

BMW hat für das abgelaufene Geschäftsjahr neue Höchstwerte beim Absatz und dem Konzernergebnis zu verzeichnen. Der Gewinn ging allerdings leicht zurück. In 2014 sollen weitere Bestmarken fallen.

Im vergangenen Jahr lieferte das Unternehmen insgesamt 1.963.798 Fahrzeuge aus, was ein Plus von 6,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr sowie einen neuen Absatzrekord bedeutet. Das gab der Konzern im Rahmen der Bilanzpressekonferenz bekannt. Ebenfalls einen neuen Höchstwert erzielte BMW beim Konzernergebnis vor Steuern. Dieses legte um 1,4 Prozent auf 7,91 Milliarden Euro zu. Nach Steuern stehen 5,34 Milliarden Euro zu Buche - ein Plus von 4,5 Prozent.

Gewinne fallen niedriger aus

Der Konzernumsatz fiel in 2013 allerdings um 1,0 Prozent auf 76,06 Milliarden Euro, was in erster Linie auf Wechselkurseffekte zurückzuführen sei. Im Autosegment beläuft sich der Umsatz auf 70,63 Milliarden Euro, was einem leichten Plus von 0,6 Prozent entspricht. Das operative Ergebnis in der Autosparte sank trotz des steigenden Absatzes um 12,4 Prozent auf 6,66 Milliarden Euro. Gründe für den Gewinneinbruch seien unter anderem Technologieinvestitionen sowie Einführungskosten für die neue Submarke BMW i.

In 2014 will BMW neue Bestmarken aufstellen: "Wir blicken mit Zuversicht in das Geschäftsjahr 2014. Das Konzernergebnis vor Steuern soll im laufenden Jahr trotz des weiterhin volatilen Umfelds deutlich zulegen", sagte Vorstandschef Norbert Reithofer auf der Bilanzpressekonferenz am Mittwoch (19. März) in München. Außerdem habe BMW das Ziel, erstmalig in der Unternehmensgeschichte mehr als zwei Millionen Fahrzeuge auszuliefern.

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