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Gegen Stellenabbau vorgehen

Foto: BMW

Bei BMW führt das Sparprogramm des Konzerns nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ zu einem ernsten Krach zwischen Betriebsrat und Vorstand.

Im Unternehmen sei offenbar heimlich ein Plan für die Ausgliederung der Personaldienstleistungen ausgearbeitet worden, zu denen Küchendienste, Betriebsärzte und Sicherheitskräfte gehörten, berichtet das Magazin in seiner neuen Ausgabe. Betriebsratschef Manfred Schoch sehe darin einen „Gesetzesbruch“. Nach dem Betriebsverfassungsgesetz müsse der Betriebsrat rechtzeitig über solche Veränderungen informiert werden. Schoch wolle deshalb Klage gegen BMW einreichen. „Es gibt Knatsch, wie ihn das Unternehmen noch nicht gesehen hat.“

BMW wies die Vorwürfe am Samstag (2.8.) zurück. „Es gibt keinen heimlichen Plan zur Ausgliederung der aufgelisteten Personaldienstleistungen und auch keine Entscheidung dazu“, sagte ein Sprecher der dpa in München. „In eine solche Entscheidung würde der Betriebsrat immer eingebunden.“ BMW leidet ebenso wie Mercedes-Benz unter steigenden Rohstoffpreisen, der Absatzkrise in den USA und dem schwachen Dollar-Kurs und will 8.000 Arbeitsplätze abbauen.

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