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Entwicklung und Absatz rauf

BMW rechnet angesichts schärferer Abgasvorschriften und hoher Spritpreise in den kommenden Jahren mit anhaltend hohen Ausgaben für Forschung und Entwicklung.

"Wir müssen weiter am Kraftstoffverbrauch arbeiten. Das alles ist nicht ganz kostengünstig zu haben", sagte BMW-Chef Norbert Reithofer am Sonntag (13.1.) auf der Automesse in Detroit. Seit 2001 habe BMW für das Programm "Efficient Dynamics" zur Reduzierung von Abgasen und Treibstoffverbrauch "mehrere hundert Millionen Euro pro Jahr
aufgewendet".

Weltweit mehr verkaufen

Was die Absatzentwicklung angehe, sei er für das laufende Jahr optimistisch, sagte Reithofer. Weltweit sollen die Verkäufe anziehen. Nähere Angaben machte er aber nicht.

Auf dem schwierigen US-Markt sollen mindestens so viele Autos verkauft werden wie 2007. Im vergangenen Jahr hatte BMW auf dem Markt eine Bestmarke erzielt. Der Absatz kletterte um 9,2 Prozent auf mehr als 1,5 Millionen Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce. In den USA hatten die Verkäufe um 7,1 Prozent auf 335.840 Fahrzeuge zugelegt.

Die Prognose für das abgelaufene Geschäftsjahr bestätigte Reithofer nochmals. "Wir stehen zu unseren Aussagen." So soll der Gewinn vor Steuern (EBT) bei mehr als 3,75 Milliarden Euro liegen. In den ersten neun Monaten des Jahres waren die Münchner auf knapp 2,7 Milliarden Euro gekommen. Die Währungsbelastungen sollen sich unterhalb des Niveaus des Jahres 2006 in Höhe von 666 Millionen Euro
bewegen, die Rohstoffbelastungen dürften etwa so hoch ausfallen wie im Vorjahr, als dies mit 178 Millionen Euro zu Buche geschlagen hatte.

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